A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 IP-Rechner
W 
www.raselli.ch
w2k  Abkürzung für Windows 2000
W3C  Das World Wide Web Consortium (W3C) ist die offizielle Instanz, welche die Web Standards definiert. Hier gehen Vorschläge zu HTML, DHTML u.s.w. ein. Auch der HTML 4 Standard wurde vom W3C beschlossen. Gegründet wurde das W3C 1994 vom CERN, um weitere Standards für das WWW zu entwickeln und zu propagieren. Das W3C befindet sich derzeit am Massachusetts Institute of Technology Laboratory for Computer Science (MIT/LCS), USA, am Institut National de Recherche en Informatique et en Automatique (INRIA) und an der Keio University Shonan Fujisawa Campus Fujisawa, Japan.
WAIS  Wide Area Information Server (Weitbereichsinformations-Server): Service, mit dem man in Internet-Datenbanken suchen kann
Waitstate  Als Waitstate bezeichnet man den Wartezyklus des Prozessors. Das tritt häufig dann auf, wenn der Prozessor besonders leistungfähig ist und so schneller auf die Speicherbausteine zugreift, als diese überhaupt reagieren können. Um zu vermeiden, dass durch diese Verzögerung Befehle nicht korrekt ausgeführt werden, greift der Prozessor nur noch bei jedem zweiten Takt auf den Speicher zu. Es wird also ein Wartetakt eingelegt.
Wallpaper  Bezeichnung für ein Desktophintergrundbild.
WAN  Das Wide Area Network ist ein Netzwerk, das über größere Entfernung angelegt ist. Das WAN baut auf den Diensten der Anbieter von Weitverkehrsnetzen auf, z. B. Sprint und UUNET, die Glasfaserkabel, Satelliten und andere Highspeed-Kommunikationstechnologien verwenden.
WAP  Wireless Application Protocoll. Die neue Technik ermöglicht die Übertragung von vorwiegend textbasierten Internet-Inhalten auf mobile Endgeräte. Dafür wurde mit der Wireless Markup Language (WML) analog zum klassischen HTML eine eigene Beschreibungssprache geschaffen, die Internet-Inhalte fürs Handy abspeckt
Warez  Raubkopien und andere illegale Software, die im Internet auf zahlreichen Servern zum Download angeboten wird, zum Beispiel Appz (Anwendungen), MP3z (MP3-Dateien), Fontz (Schriften), Serialz (Freischaltungscodes und Passwörter von Programmen).
Warmstart  Einen Warmstart können sie mit der Tastenkombination Strg(Ctrl)+Alt+Entf(Del) auslösen. Dies kann notwendig sein wenn sie z.B. einen Programmabsturz hatten und der Computer nicht mehr reagiert oder wenn sie neue Treiber installiert haben, um das Gerät mit den entsprechenden Treibern für das Betriebssystem nutzbar zu machen. Im Gegensatz zum Kaltstart überspringt der Computer einen Teil des Power On Self Testes (POST).
WAV(e)  Format für Sound-Dateien
WBXML  Das WAP Binary XML ist ein binäres Dateiformat für die Übermittlung der Inhalte zwischen dem WAP-Gateway (Übergang zwischen Internet und Mobilfunknetz) und dem Handy. Bei der Kompilierung des Seitenquellcodes in Bytecode schrumpft die zu übertragende Datenmenge auf etwa ein Viertel zusammen. Zwischen Webserver zum Gateway werden die Dateien mit dem gewöhnlichen>HTTP übertragen
WDDX   Die Web Distributet Data Exchange ist eine XML-Anwendung, die den Datenaustausch zwischen>Webservern revolutieren kann.
WDOS  WDOS ist ein Betriebssystem aus der ehemaligen DDR, dass für den P8000 Compact entwickelt wurde. Es läuft auf dem 16-Bit-Prozessor U80601 und kann an einem der maximal acht Terminals unter WEGA-Steuerung im Singleuserbetrieb genutzt werden. Dem Anwender stehen 640 KByte>RAM zur Verfügung. Es können System- und Anwendungsprogramme von MS-DOS kompatiblen Rechnern abgearbeitet werden, sofern sie Zeilenorientiert arbeiten.
Web  siehe www
Web Bug  Das sind versteckte so genannte Cookies in Grafiken auf Websites, die das Surfverhalten der Besucher einer Webseite registrieren, ohne dass es vom User bemerkt wird. Erfasst werden Daten wie IP-Adresse, die besuchte Website und der benutzte Browser, die dann automatisch an eine Computer>Datenbank gesendet werden. Inzwischen untersucht die amerikanische Federal Trade Commission (FTC), ob die so praktizierte Schnüffeleider Internetwerbeagenturen nicht sogar gegen den Datenschutz verstößt.
WebCam  Diese Kameras stellen jedem Nutzer, meist in Echtzeit, Bilder über das WWW zur Verfügung. An berühmten Plätzen sind Webcams installiert, deren Live-Aufnahmen auf bestimmten Websites gezeigt werden.
Webdesigner  Als Webdesigner bezeichnet man die Menschen, welche die Grafiken, sowie die komplette Internetseite erstellen. In Absprache mit ihren Auftraggebern bestimmen sie Form und Inhalt des Internetauftritts und erstellen diesen dann meist auch selbst.
Web Explorer  Der Web Explorer ist IBM's unsicherer, sicherer Web Browser für OS 2 Systeme.
Webmaster  Der Verwalter einer Website, welcher die Website auch wartet, indem er sie ständig auf dem Laufenden hält und für alle technischen Fragen zur Verfügung steht.
Webnapping   Webnapping ist die Bezeichnung für die Möglichkeit, Serviceseiten eines anderen Anbieters auf den eigenen Seiten zu integrieren, z.B. einen Suchservice.
WebNFS  Eine Erweiterung des NFS>Protokolls der Firma Sun Microsystems, welches als Ersatz für HTTP und FTP gedacht ist. Gerüchten zufolge soll dieses Protokoll abgebrochene Transfers von Clienten mit dynamischer IP-Zuordnung wiederaufnehmen können>
Web Publishing  Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Informationen im Internet.
Webseite / Website  Eine Web Seite, so wie diese die Ihr Euch hier gerade anschaut, ist eine in HTML kodierte Datei, die vom Anzeigeprogramm via HTTP geladen und angezeigt werden kann.
Webserver   Ein Server, der auf Anforderung mittels HTTP Web-Seiten zu einem HTML>Browser überträgt.
Webspace  Speicherplatz für für HTML-Dateien und Bilder im>Internet auf diversen Servern.
Web TV  Bezeichnung für eine Set-Top-Box, die den heimischen Fernseher als Ausgabemedium nutzt. Über ein angeschlossenes Modem können dann Internet-Seiten abgerufen werden. Die Steuerung erfolgt mit einer speziellen Fernbedinung.>
Web Washer  Web Washer ist eine Software, die Werbung auf Internetseiten erkennt und diese automatisch eliminiert. Die Webseiten sind dann frei von Werbebannern. Das verkürzt die Ladezeit der Seiten oftmals erheblich.
Webzine  Bezeichnung für ein Magazin im Web. Viele Zeitschriften haben einen Ableger im WWW oder sie geben speziell für das WWW neue Formen von Onlinemagazinen heraus. Webzines besitzen gegenüber gedrucken Magazinen den Vorteil der Multimediafähigkeit.
WECA  Die Wireless Ethernet Compatibility Alliance wurde Ende August 1999 gegründet und es hatte sich nach Angaben des Konsortiums niemand erträumt, wie verbreitet die Technologie Wireless einmal sein könnte. Gegründet mit sechs Unternehmen, wurden in den Folgemonaten elf weitere ordentliche Mitglieder aufgenommen. Zurzeit sind darüber hinaus 170 Fördermitglieder in dem Konsortium vertreten, die rund 450 verschiedene Wi-Fi-Produkte in zehn Unterkategorien vermarkten. Am 02.10.2002 benannte sich das Unternehmen in Wi-Fi-Alliance um. Als Begründung nannte man den Verbreitungsgrad des Begriffes Wi-Fi, den man überall auf der Welt kenne. Durch die Erwähnung im Konsortiums-Namen würde sofort klar, womit man sich beschäftige, so die logische Schlussfolgerung der Initiatoren unter dem Vorsitz von Dennis Eaton. Die Wi-Fi Alliance hat eine Testreihe entwickelt, die einer Zertifizierung der IEEE-802.11-schnurlos-Produkte vorausgehen.>
WEGA  Das WEGA Betriebssystem, aus der ehemaligen DDR, ist kompatibel zum UNIX System III. Es enthält alle Standardmerkmale dieses Betriebssystems. Auf Quellkodeebene ist WEGA mit den an UNIX angelehnten Betriebssystemen PSU (ESER), MUTOS (SM4 K1600) und zur MUTOS-8000-Implementation auf dem Bürocomputer A5120.16 kompatibel. Die Nutzung von WEGA setzt ein an das>P8000-Grundgerät über ein>PIO-Interface anschließbares HD-Beistellgerät von minimal 10 MByte voraus.>
Weissabgleich  Weil Farben bei Tages- und Kunstlicht unterschiedlich erscheinen, machen digitale Kameras einen Weissabgleich. Dabei stellen Sie ein reines Weiss für das jeweilige Umgebungslicht ein und richten alle anderen Farben danach aus.
WELL  Der WYhole Earth electronic Link ist der Name einer amerikanischen Kult-Mailbox, die in San-Francisco von Hippies gegründet wurde.
WEP  Das Wired Equivalent Privacy ist ein Verschlüsselungsverfahren, das das Abhören von 802.11-Funksignalen eines WLAN verhindern soll
Western Digital   Western Digital ist der führende Hersteller von Festplatten. WD führte 1997 SDX ein, um die Festplattengeschwindigkeit für den Zugriff auf Laufwerke mit Wechselträgern zu nutzen.
Whistler   Codename des Betriebssystems WindowsXP.
White Book   White Book ist ein CD-ROM-Standard, nach dem auch Videodaten im>MPEG-Format auf einer CD-ROM gespeichert werden können.>
Nicholas Whitely  Nicholas Whitely hackte im Juli 1988 in die "Union Bank Of Switzerland", bei diesem Hack verlor die Bank um ein Haar 32 Milllionen Englische Pfund. Festgenommen wurde er aber wegen der Verbreitung von Viren.
Whois  Service, mit dem der Onliner Namen und Adressen von Domain-Besitzern herausfinden kann>
Wide SCSI  Die Erweiterung von SCSI 2 verwendet spezielle Kabel, Adapter und Festplatten, um einen 16 Bit Transfer zu ermöglichen. Die Übertragungsrate beträgt 20 MB/s bei synchroner Betriebsweise. Maximal können 16 Geräte angeschlossen werden.
Wide Ultra SCSI   Die Wide-Ausführung verwendet einen 16 Bit Bus bei einer Übertragungsrate von 40 MB/s.
Wide Ultra 2 SCSI  Wide Ultra 2 SCSI verwendet einen 16 Bit Bus bei einer Übertragungsrate von 80 MB/s. Maximal können 16 Geräte angeschlossen werden. Die max. Kabellänge beträgt 25 m.
Wide Ultra 3 SCSI   SCSI 3 wurde im September 1998 als Standard der SCSI Trade Association entwickelt. Die Datenübertragungsrate wird auf bis zu 160 MByte pro Sekunde erhöht und es können bis zu 32 Geräte angeschlossen werden. Ultra 3 SCSI ist zu Ultra 2 SCSI abwärtskompatibel.
Wi-Fi  Wi - Fi steht für Wireless Fidelity und ist die Bezeichnung für eine Ausrüstung, die dem 802.11b-Standard entspricht, wie er von der>Wi-Fi Alliance definiert wurde. Anhand von Wi-Fi-Logos können drahtlose Netzwerkkomponenten, die für 802.11b-WLANs zertifiziert sind, identifiziert werden.
Wi-Fi-Alliance  Die Wireless Fidelity Alliance entstand aus der im Jahr 1999 gegründeten Wireless Ethernet Compatibility Alliance (WECA). Den Namen Wi-Fi-Alliance trägt sie seit dem 02.10.2002. Die Wi-Fi Alliance hat eine Testreihe entwickelt, die einer Zertifizierung der IEEE-802.11-schnurlos-Produkte vorausgehen.>
Sophie Wilson   Sophie Wilson ist die Broadcom-Chefarchitektin. Sie war vorher als Direktorin bei der Spielesoftwarefirma Eidos an der Entwicklung von Lara Croft beteiligt.
WINCIM  Der Windows CompuServe Information Manager war die Benutzeroberfläche für die Bedienung von CompuServe.
WINCS  WWMCCS Intercomputer Network Communication
Windows  BS der Firma Microsoft, 1985 zunächst als graphische Oberfläche, als Version 1.0, für das Betriebssystem MS-DOS eingeführt. Auf die Version Windows 3.0 waren zahlreiche Zusatzprogramme zugeschnitten, u. a. Word für Windows. 1992 erziehlte Microsoft mit Windows 3.11 den Durchbruch. Windows für Workgroups (1993), eine Version von Windows 3.11, verbesserte die Netzwerkfähigkeiten. Kennzeichnend für alle Windows Versionen sind die verschiedenen Bildschirm Fenster, die sich verstellen lassen. Nach Windows 95, 98, 98 SE, ME, Windows NT und Windows 2000 ist nun Windows XP auf dem Markt und verabschiedet sich endgültig vom DOS der Firma IBM, deshalb wird Windows XP auch als Konsolenbetriebssystem bezeichnet.
Windows 1.0 Erste graphische Benutzeroberfläche für das Betriebssystem MS-DOS, welches von der Firma Microsoft 1985 eingeführt wurde.
            D       i       e                       W       i       n       d       o       w       s                       B       e       t       r       i       e       b       s       s       y       s       t       e       m       e                       n       a       c       h                       A       l       t   
Windows 2.0 Microsofts Antwort auf GEM, 8086 Realmode
Windows 3.0 Bei diesem, 1990 herausgebrachtem, Betriebssystem der Firma Microsoft waren bereits zahlreiche Zusatzprogramme, wie z.B. Word für Windows enthalten.
Windows 3.11 Mit dem Betriebssystem Windows 3.11 gelang der Firma Microsoft der Durchbruch in die Welt der "Betriebssystemhersteller".
Windows für Workgroups Variante des Betriebssystems Windows 3.11, die vor allem um Netzwerk-Fähigkeiten >Peer-to-Peer) ergänzt wurde.
Windows 95 Windows 95 ("Windows 4.0") ist die 1995 auf den Markt gebrachte Version von Windows, die nicht nur das bisherige Aussehen und die Funktionen der Benutzeroberfläche modifizierte, sondern Windows auch zu einem Betriebssystem mit Netzwerk-Fähigkeiten machte, das gleichzeitig>MS-DOS, Windows 3.11 und Windows für Workgroups ersetzte. Da Windows 95 intern mindestens teilweise noch immer auf DOS aufsetzt, ist bei Fachleuten umstritten, ob diese Windows-Version als ein vollwertiges neues Betriebssystem gelten kann. Aus Anwendersicht haben sich Leistungsumfang und Bedienungskomfort auf jeden Fall weit von DOS entfernt. Windows 95 benutzt standardmäßig nicht mehr den Programm-Manager von Windows 3.x, sondern sieht vor, dass auf Anwendungsprogramme vor allem über das Start-Menü der Task-Leiste zugegriffen wird. Außerdem lassen sich Symbole für den Aufruf von Programmen und Dokumenten auf dem Desktop platzieren. Ein leicht geändertes Dateisystem (VFAT) erlaubt unter Windows 95 die Verwendung langer Dateinamen (bis zu circa 250 Zeichen). Für das Dateimanagement wird der Explorer bereitgestellt, dessen Darstellungsweise zugleich in allen Fenstern benutzt wird, die Ordner und deren Inhalt darstellen. Der Explorer bietet auch Netzwerk-Funktionen und wird in einer erweiterten Variante, dem Internet-Explorer, als Web- Browser benutzt. Die Kommunikations- und Netzwerkfunktionen wurden gegenüber den Vorgängerversionen verbessert und erweitert. Die Systemeinstellungen befinden sich nicht mehr beziehungsweise nicht mehr vorrangig in einfachen Textdateien wie bei Windows 3.x (WIN.INI, SYSTEM.INI usw.), sondern in der Registrierdatenbank, die sich nicht ohne weiteres einsehen, verstehen und verändern lässt. Diese Datenbank dient unter anderem der Plug Play-Fähigkeit.
Windows 95 a Wie Windows 95, jedoch mit Patches zur Beseitigung einiger Fehler und dem Internet Explorer 2.0.
Windows 95 b (SR 2) Die Version Windows 95b (oder Windows 95 OSR 2) von 1997 mit dem neuen Dateisystem FAT 32, erweitert um Funktionen wie Active Movie, Crypto-API und DirectX 2 (MMX-Unterstützung),>Infrarotsteuerung, verbesserter Netware-Unterstützung, Einbindung von DVD-Laufwerken und PC Card 32.>
Windows 95 b OSR 2.1 In der nochmaligen Modifikation OSR 2.1 unterstützt diese Version auch den USB.
Windows 95 c Im Januar 1998 erschien Windows 95c, auch als OSR 2.5 bezeichnet, mit Internet Explorer 4.0 und USB-Unterstützung, das sich von OSR 2.1 kaum unterscheidet>
Windows 98 1998 erschienene Nachfolgeversion von Windows 95, die keine einschneidenden Veränderungen mit sich bringt. Windows 98 bietet nun die Möglichkeit, den Explorer (in der Form des Internet Explorers 4.0/5.0) als universelle Benutzeroberfläche einzusetzen, sowohl für den Einzelplatz- als auch für den Netzwerkbetrieb und für den Zugang zum Internet, neue Bedienungselemente wie Schnellstart- und Channel-Leiste, als Dateisystem FAT 32, WDM-Treiber, Unterstützung neuester Prozessoren und Chipsätze, von DVD-Laufwerken,>LS 120-Laufwerken und des>USB, Verbesserungen bei Plug and Play sowie bei APM, verbesserte ActiveX und DirectX-Erweiterungen, schnelleres Starten von Windows und von Anwendungen durch die IALA-Technologie von>Intel, Möglichkeit, zwei Grafikkarten und zwei Monitore parallel zu benutzen. Zusätzliche Diagnose- und Reparaturfähigkeiten, auch durch neue Assistenten und Hilfsprogramme wie Systemdateiprüfung, Datenträgerbereinigung und Registrierungsprüfung, Integrierter Windows Scripting Host.
Windows 98 SE Mitte 1999 verbreitete Second Edition (SE) des Betriebssystems Windows 98. Die SE wartet mit relativ geringfügigen Neuerungen auf, z.B. den Versionen 5.0 von Internet Explorer und Outlook Express. Außerdem wurden in der SE das Internet Connection Sharing (ICS) hinzugefügt, durch das mehrere vernetzte PCs eine Internet-Verbindung gemeinsam nutzen, sowie einige andere kleinere Überarbeitungen und Erweiterungen.>
Windows ME Windows Millenium Edition ist die Bezeichnung für die Nachfolgeversion von Windows 98. Eventuell auch vorgesehener Name: Windows 2000 Consumer Edition. Das Produkt ist in erster Linie für private Anwender gedacht, während Windows 2000 die Linie von Windows NT fortsetzt und für den professionellen Anwendungsbereich konzipiert ist. Auch Windows Millennium setzt noch auf MS-DOS auf. Es gibt allerdings keinen speziellen MS-DOS-Modus mehr. Die Oberfläche von Windows Millennium ist stärker auf HTML-Standard abgestellt. Windows Millennium setzt einen Pentium- (oder vergleichbaren) Prozessor mit mindestens 150>MHz sowie 32 MB RAM voraus. Der Bedarf an Speicherplatz auf der Festplatte liegt bei ca. 500 MB. Die Stabilität des Systems ist durch Fähigkeiten zur Selbstreparatur und durch strenge Anforderungen an alle Hard- und Software- Treiber erreicht (nur durch Microsoft zertifizierte Treiber sollen hierbei benutzt werden). Windows ME ist das letzte Windows, das noch auf DOS aufsetzt ist.

Windows NT (Versionen "1.0",

2.0, 3.0, 3.51 und 4.0)

Abkürzung für Windows New Technology. 1993 von Microsoft herausgebrachte Windows-Variante, deren Oberfläche bislang (bis Version 3.5) weitgehend Windows 3.11 entsprach. Ab Version 4.0 wurde eine Angleichung an die Oberfläche von Windows 95 vorgenommen. Windows NT ist ein für Netzwerke konzipiertes, eigenständiges Betriebssystem, das in einer Server- und in einer>Workstation-Version angeboten wird. Letztere kann auch auf einem Standalone-Rechner eingesetzt werden. Das 32-Bit-System ist multiprozessorfähig und kann z.B. nicht nur auf PC mit 80386er>Prozessoren (oder höher) verwendet werden, sondern auch auf solchen mit RISC-Prozessoren (z.B. MIPS-R4000), dem Alpha PC oder auf einigen Workstations. Windows NT unterstützt>Client-Server-Netzwerke und arbeitet mit entsprechender Netzwerk>Software (z.B. Netware von Novell) zusammen. Es verwendet ein neues Dateisystem (NTFS, New Technology File System), in dem Dateinamen mehr als 100 Zeichen lang sein können. Unter Windows NT laufen - mit Einschränkungen - auch Programme, die für andere Betriebssysteme und Benutzeroberflächen geschrieben wurden, und zwar solche für DOS, Windows, OS/2 und Posix.
Windows 2000 Professional Windows 2000 Professional, die Nachfolgeversion von Windows NT 4.0 Workstation. Sie ist speziell für einzelne Arbeitsplätze geeignet. Wie die vorherigen Windows NT-Versionen setzt auch Windows 2000 nicht auf MS-DOS auf. Es verwendet das Dateisystem NTFS einschließlich des Verschlüsselungssystems EFS, unterstützt aber auch FAT32. Die Gestaltung der Oberfläche von Windows 2000 ähnelt der von Windows 98. Zudem wurde auch die Unterstützung für Windows 9x-Anwendungen verbessert. Fast alle Windows-98-Programme laufen auch unter Windows 2000, mit Ausnahme einiger Grafikprogramme. Integriert ist jetzt auch DirectX Version 7.0, was den Einsatz von Multimedia- und Spiele>Software erleichtert. Auch Plug and Play soll jetzt in vollem Umfang unterstützt werden.
Windows 2000 Server Windows 2000 Server, die Nachfolgeversion von Windows NT 4.0 Server. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Version von Windows 2000, die auf Netzwerk- Servern eingesetzt werden soll.
Windows 2000 Advanced Server Windows 2000 Advanced Server, ist eine erweiterte Version von Windows 2000 für bis zu 8 Prozessoren und bis zu 64 GB RAM.
Windows 2000 Datacenter Server Windows 2000 Datacenter Server ist für bis zu 32 Prozessoren geeignet.
Windows XP Home Edition Windows eXPerience stellt mit einer komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche den deutlichsten Design-Wechsel seit Windows 95 dar. Das neue Betriebssystem kombiniert zudem die Zuverlässigkeit und Stabilität von Windows 2000 und Windows NT mit den Multimediatechnologien von Windows Me. System Ressourcen werden effizienter verwaltet, so dass diese genau dort zur Verfügung stehen, wo sie gerade benötigt werden. Sensitive Dateien können verschlüsselt gespeichert werden, ebenso wie Kennwörter und Benutzernamen in speziellen Bereichen vor unberechtigten Zugriffen geschützt sind. Des weiteren enthält der Explorer eine eigene Brennerfunktion, Bilder können in miniaturansicht dargestellt werden und vieles mehr. Win XP enthält unter anderem DirectX 8.0 und dem Internet Explorer 6.0, sowie den zum Herausgabezeitpunkt noch nicht frei erhältlichem Windows Media Player 8.0.
Windows XP Professional Windows XP Professional basiert auf dem bewährten Quellcode von Windows 2000, der eine 32-Bit-PC-Architektur und ein vollständig geschütztes Speichermodell umfasst. Bei der Installation bestimmter Arten neuer Gerätetreiber sichert Windows XP Professional automatisch eine Kopie des zuvor installierten Treibers, der wieder installiert werden kann, wenn Probleme auftauchen. Unterstützt bis zu 4 GB RAM und bis zu zwei symmetrische Multiprozessoren.
Windows XP 64 Bit Windows XP 64-Bit Edition nutzt den Intel® ItaniumTM-Prozessor als Plattform für Arbeitsstationsbenutzer, die die Arbeitsspeichergrenzen von 32-Bit-Systemen erreicht haben. Der Hauptunterschied zwischen der Windows XP-basierten Datenverarbeitung mit 32 und der mit 64 Bit liegt in der Fähigkeit der 64-Bit-Version, weitaus mehr Systemspeicher verwenden zu können. Windows XP 64-Bit Edition unterstützt anfänglich bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu acht Terabyte virtuellen Speicher. Die Unterstützung für den physischen Arbeitsspeicher wird in der Zukunft dank zunehmender Hardwarefunktionen erweitert. Auf Daten im Arbeitsspeicher kann tausendmal schneller zugegriffen werden als auf Daten auf einem Laufwerk, was einen enormen Leistungsvorteil für Anwendungen bietet, die so entwickelt werden, dass sie den größeren Systemspeicher verwenden können. Außerdem wurde Windows XP 64-Bit Edition so entwickelt, dass die überlegenen Gleitkommafähigkeiten des Itanium-Prozessors genutzt werden können.
Windows XP Second Edition Bereits in Vorbereitung. Vorraussichtlicher erscheinungstermin ist Herbst 2002.
Windows CE Abkürzung für Windows Consumer Equipment. Betriebssystem für PDA- und Handheld-Computer, evtl. auch für Mobiltelefone, Pager und Set-top-Boxen, Auto PC und Haushaltsgeräte, das von Microsoft auf der Basis von Windows 95 und von Winpad entwickelt wurde und das ersterem in Aussehen sowie Bedienungslogik ähnelt. Es wird auch in der Spielkonsole Dreamcast eingesetzt. Die CE-Version wurde im Vergleich zu den PC-Versionen von Windows an die begrenzten Möglichkeiten von Kleinstcomputern (etwa: wenig>Arbeitsspeicher) angepasst und gegenüber ihrem Vorbild stark beschnitten (zum Beispiel keine Druckerausgabe, keine Datenträgerverwaltung oder kein Multitasking). Sie ist fast immer im ROM gespeichert und wird dann von dort aus geladen. Auch bei CE-Anwendungssoftware handelt es sich um Minimalversionen von PC-Anwendungssoftware.
Windows CE 2.0 Die Version 2.0 von Windows CE ist ein 32-Bit-Betriebssystem, das sich für verschiedene Prozessoren eignet (Intel, Motorola). Sie unterstützt mehr Geräte und Hardwareerweiterungen als die Vorgängerversion, zudem auch 256 Farben sowie TrueType-Schriften. Integriert wurde auch der Internet Explorer.
     Die darauf folgenden Versionen 2.01 und 2.11 wurden noch einmal in Details verbessert und erweitert.
Windows CE 3.0 Seit dem Jahr 2000 setzt Microsoft den Kampf gegen den Palm mit diesem Betriebssystem für Subnotebooks und Pocket PCs fort, das wie ein abgespecktes Windows 95 aussieht und kompatibel zum Office 2000 ist. Die ersten Geräte dafür sind HPs Jornada 545 und Casios Cassiopeia E-115G.
Windows Explorer  Der Windows Explorer ist ein Programm, mit dem Sie Daten suchen, löschen, umbenennen, kopieren und Anderes erledigen können. Er ist der unter Windows standartmässig verwendete Dateimanager.
Windows Media Player  Der Windows Media Player ist ein Abspielprogramm für digitale Medien, also Musik und Videos.
Wingate  Eine besondere Art von Proxy, die Windows-Rechnern einen LAN Zugang zum Internet verschafft.
WinHelp  WinHelp ist ein Hilfesystem, in dem Online-Hilfen für >Windows>Programme realisiert werden.
WINS  Windows Nameserver ist eine Datenbank, mit der Rechernamen in Netzwerken abgefragt werden können. Im Gegensatz zum DNS erfolgt die Registrierung aber dynamisch durch Registrierung der Clientenrechner zur Laufzeit.
Winsock  Winsock ist eine Software>Schnittstelle auf Windows PCs, die es Programmen erlaubt, auf Netzwerkfunktionen und das Internet zuzugreifen. Wenn ein Winsock- Programm startet (z.B. Netscape Navigator), sucht es in den Systemverzeichnissen nach der Datei WINSOCK.DLL und lädt sie, um den Zugriff auf das Internet zu realisieren. Das Problem dabei ist, dass viele Onlinedienste den Internetzugriff mit einer speziellen Winsock- Bibliothek realisieren. Wenn in einem LAN zugleich Netzdienste mit TCP/IP betrieben werden, kann es vorkommen, daß nicht die richtige WINSOCK.DLL aktiv ist. Die Lösung hierfür ist, einfach alle Winsock-Programme vor dem Anruf des Online-Dienstes zu beenden. Diese Probleme treten natürlich nicht auf, wenn der Internet-Zugriff über einen zentralen Server abgewickelt wird.
WinWord  siehe Word
WinZip  Sehr populäres Packprogramm.
Wireless-Druckserver  Ein Wireless-Druckserver ist ein drahtloser Druckserver. Dieser verbindet Benutzer in einem drahtlosen Netzwerk mit einem Drucker – ganz ohne Kabel. Die Druckdaten werden über das WLAN an den drahtlosen Druckserver übermittelt, auf dem sie in die Druckwarteschleife gestellt werden. Wireless-Druckserver ermöglichen eine schnelle und einfache Installation der Drucker an beliebiger Position innerhalb eines WLANs.
Wireless-Gateway  Ein Wireless-Gateway ist ein drahtloser Access-Point (Zugangsknoten), der eine zentrale Verbindung zwischen einem drahtlosen Netzwerk und anderen Netzwerken, einschließlich dem Internet, ermöglicht. Wireless-Gateways bieten wichtige Dienste wie die Übersetzung von Netzwerkadressen (NAT) und Firewalls. Ein Wireless-Gateway ist wesentlicher Bestandteil eines drahtlosen Netzwerks zu Hause oder in kleinen Unternehmen, die sich über Breitband-Technologien wie>DSL oder per Kabel mit dem Internet verbinden.
Wireless Internet Service Provider  siehe WISP
Wireless LAN  Wireless LAN ist ein kabelloses lokales Netzwerk, etwa in einem Gebäude oder einer Firma. Die Daten werden zwischen Computern per Funk übertragen.
Wireless-PC-Karte  Eine Wireless-PC-Karte ist ein 802.11-basierter>WLAN-Adapter, der in einen>PCMCIA>Steckplatz in einem Notebook oder Desktop-Computer passt. Über Wireless-PC-Karten können sich Benutzer mit einem drahtlosen Netzwerk verbinden. Eine Wireless-PC-Karte kann zusammen mit einem PC auch verwendet werden, um eine Internetverbindung in einem WLAN gemeinsam zu nutzen.
Wireless-Router  Ein drahtloser Router ist ein Netzwerkgerät, das den IP-Verkehr über mehrere IP-Netzwerke und verkabelte Netzwerke leitet. Mit Wireless-Routern können eigenständige WLANs aufgebaut werden, die untereinander und mit dem Internet kommunizieren. Einige Zugangsknoten (Access-Points) funktionieren entweder als Wireless-Gateway oder Wireless-Router, während andere Geräte nur als Wireless-Router arbeiten können.
Wireless-USB-Netzwerkadapter  Ein drahtloser USB-Netzwerkadapter ist ein Adapter, der einen Computer mit einem drahtlosen Netzwerk über den USB-Anschluss des Computers verbindet, anstatt an den CardBus oder PCI-Bus angeschlossen zu werden. Ein Wireless-USB-Netzwerkadapter bietet zwar die gleiche Funktionalität wie eine drahtlose PC-Karte oder eine interne drahtlose Netzwerkkarte, lässt sich jedoch schneller installieren und kann von einem Computer zum anderen gewechselt werden. >
Niklaus Wirth  Niklaus Wirth wurde 1934 in Winterthur (Schweiz) geboren. Er entwickelte von 1968 bis 1970 die Programmiersprache PASCAL, von 1974 bis 1978 die Sprache Modula und 1986 bis 1989 die Programmiersprache Oberon.
WISP  Ein Wireless Internet Service Provider bietet Privatpersonen und Unternehmen Internetdienste über drahtlose Netzwerktechnologien an, einschließlich 802.11a/b. WISP-Kunden kommunizieren mit ihrem WISP über eine Antenne. In manchen Fällen benötigt ein Benutzer für die Kommunikation mit seinem WISP lediglich die Antenne auf dem drahtlosen Netzwerkadapter. Oft muss der Benutzer jedoch eine externe Antenne installieren. Operatoren von öffentlichen Zugangsknoten sind WISPs, die Internetdienste in kleinen Bereichen, wie z. B. im Hotel, an Flughäfen oder in einer Cafeteria anbieten. WISPs machen das Internet für Benutzer an abgelegenen Orten zugänglich, an denen kein Internetzugriff per DSL oder Kabel möglich ist.
WISS  Das Wireless Infrastructure for Students and Staff wurde im April 2000 in Rostock, nach Boston und Keio das dritte Internet-Funknetz einer Universität, eingerichtet, mit dem alle Gebäude der über die ganze Stadt verteilten Hochschule drahtlos und kostenlos mit dem Internet verbunden werden können. Dazu wird die WLAN-Technologie genutzt>
WLAN  Das Wireless Local Area Network ist ein drahtloses LAN.
WMA  Windows Media Audio ist ein Datenformat zur platzsparenden Speicherung von Musik. WMA ist von Microsoft und enthält einen Kopierschutz.
WMF  Eine Windows Metafile ist eine Datei, die eine Vektorgrafik enthält. Sie besteht aus Zeichenkommandos, die vom Grafiksystem der 16-Bit-Windows-Versionen verstanden werden. WMF-Dateien können auch Kommandos zum Anzeigen von Rastergrafiken enthalten>
WML  Wireless Markup Language ist eine Variante von HTML, die speziell auf den Einsatz von Wap-Handys abgestellt ist, mit denen man im>Internet surfen kann.
Word  Word ist die Kurzbezeichnung für ein Textverarbeitungsprogramm von Microsoft, dessen erste Version (für DOS) 1983 auf den Markt kam. Die Folgeversionen fanden immer größere Verbreitung, vor allem Word 5.0 für DOS. Es gab auch Fassungen für den Macintosh. Heute dominieren die Windows-Versionen von Word>
1983 Word 1.0 kommt auf den Markt. Damals hatte es noch den Namen "Multi Tool Word". Lediglich 18 Zeilen Text können gleichzeitig dargestellt werden.
1985 Im Februar erscheint Word 2.0. Es enthält Formate und Schriftarten für HP Laserdrucker.
1986 Im April wird Word schon in seiner dritten Generation ausgeliefert. Jetzt kann Word gliedern und indizieren. Außerdem enthält die neue Version einen Taschenrechner.
1987 Im Oktober kommt Word 4.0 auf den Markt. Es ist um einiges schneller als seine Vorgänger, außerdem enthält das Paket Makrofunktionen.
1989 Im Mai erscheint Word 5.0. Zu den Neuerungen gehören unter anderem Druckvorschau, OS/2-Unterstützung und Dokumentenverwaltung.
1990 Word 5.5 kommt mit neuer Oberfläche auf den Markt. Anwender können trotzdem auf Wunsch 5.0-Funktionstasten benutzen.
1993 Mittlerweile erscheint Word, die sechste, mit skalierbaren Schriften (True-Type) und Tabellenfunktion. Außerdem läßt sich die Druckvorschau stufenlos von 50 bis 200 % zoomen.
   Word 7.0
   Word 8.0
1999 Word 9 = Word 2000
2001 Word 10 = Word XP oder Word 2002
Word Pad  WordPad ist eine einfache Textverarbeitung, die zum Lieferumfang von Windows 95 gehörte.
Word Perfect  1.) Leistungsfähiges Textverarbeitungsprogramm, in den USA weit verbreitet, für viele Betriebssysteme erhältlich, ab 1991 auch als Windows-Version>
   2.) Word Perfect Corporation ist in den USA Hersteller von dem Textverarbeitungsprogramm Word Perfect und weiterer Programme wie WP Presentations. 1994 wurde das Unternehmen von Novell aufgekauft. Die WP-Produkte wurden an Corel weiterverkauft.
Word Perfect Office  Word Perfect Office ist ein Office-Paket, das von der Firma Corel angeboten wird. Zur Version 2000 gehören z.B. die Textverarbeitung Word Perfect 9, die Tabellenkalkulation Quattro Pro 9 sowie Corel Presentations 9und Corel Central 9.
Word Pro  Word Pro ist ein Windows-Textverarbeitungsprogramm der Firma >Lotus, früher Ami Pro.
Word Star  WordStar ist ein Textverarbeitungsprogramm der gleichnamigen Firma, das bereits unter CP/M angeboten wurde und vor allem in den ersten Jahren der Verbreitung des PC populär wurde. Die CP/M- und DOS-Versionen von WordStar arbeiteten zeichenorientiert (keine grafische und druckbildgetreue Darstellung). Befehle mussten per>Tastatur eingegeben werden (typisch für WordStar: Tastenkürzel, die mit [Strg] beginnen), Formatierungs-Anweisungen durch Zeichenfolgen eingegeben und den Absätzen usw. vorangestellt werden (Punktbefehle, die mit einem Punkt beginnen). Von WordStar existieren Windowsversionen, die mit den ursprünglichen Fassungen des Programms nicht mehr viel gemeinsam haben, aber sich noch immer mit den gewohnten Tastenkürzeln bedienen lassen. 1998 wurde die Entwicklung von WordStar eingestellt.
(MS) Works (für Windows)   Integriertes Softwarepaket von Microsoft, das eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, eine Datenbank und ein Modul für DFÜ enthält; in den neueren Windows-Versionen wurde es um Applets für Diagramme und für Notizen erweitert. Works fand zunächst in DOS-Versionen Verbreitung, nicht zuletzt aufgrund der Integration der>Programme (z.B. vereinheitlichte Bedienung). Mittlerweile werden fast nur noch die Windows-Versionen angeboten und benutzt. Works ist relativ preiswert. Von seinem Leistungsumfang her eignet es sich vor allem für private oder halbprofessionelle Anwenderinnen und Anwender. Auf dem Markt ist mittlerweile auch die Works Suite. Sie kombiniert Works mit weiteren Anwendungsprogrammen >Word 2000, MS Money, Picture It 2000, Encarta Atlas, Autoroute Express) zu einem preiswerten Angebot.
Workstation  1.) Arbeitsplatz in einem Netzwerk, z.B. ein PC mit einer Netzwerkkarte.
   2.) Einzelplatz-Computer mit höherer Leistungsfähigkeit als der PC, der besonders für rechenintensive Anwendungen wie CAD geeignet ist, der meist unter UNIX benutzt wird und in der Regel Zugang zu einem Netzwerk hat. Durch den raschen Leistungszuwachs der PCs sind deren Grenzen zur Workstation fließend geworden. Zudem wird der Begriff Workstation nicht einheitlich benutzt.
World Wide Web  Auch Web / WWW / W3: Multimedialer Teil des Internets. Der zur Zeit am schnellsten wachsende Dienst des Internets. Im World Wide Web sind HTML-Dokumente durch>URLs miteinander verknüpft. Dadurch realisiert das WWW einen Hypertext rund um die Welt. Das WWW bietet nicht nur Text, sondern über MIME-Erweiterungen auch Bild-, Ton- und andere Informationen. Das WWW ist mit Abstand der beliebteste Service im Internet geworden.>
WORM  1.) Write Once Read Multiple ist ein mittlerweile seltener Standard für optische Speichermedien.
      2.) Ein Programm, dessen Zweck die Selbsreproduktion in Netzwerken ist, also in etwa wie ein Virus.
Steven Wozniak  (Geboren 1950) Schon als Kind war Steven Wozniak von Mathematik und Computern begeistert. Manchmal versank er so sehr in mathematischen Grübeleien, daß ihn seine Mutter schüttelnderweise ins wirkliche Leben zurückholen musste. Schon damals war ihm klar, daß er Ingenieur werden wollte. Mitte der 70er Jahre verließ er die Universität ohne Abschluß, als sich ihm die Möglichkeit bot, bei Hewlett Packard zu arbeiten. Nebenher begann er mit seinem Freund John Draper an einer Blue Box zu arbeiten, einem Gerät mit dem man sich illegal kostenlose Ferngespräche im Telefonnetz ergaunern konnte. Draper erinnert sich, daß Steve Wozniak als erstes den Papst anrufen wollte - um eine Beichte abzulegen. Bei HP traf Wozniak den Ferienjobber Steven Jobs, der ihm beim Verkauf seiner Blue Boxen half. Steven Wozniak begann am Apple I zu arbeiten. Gleichzeitig war er im "Homebrew Computer Club" aktiv, einem Zusammenschluß etlicher Spinner, die an eigenen Computern bastelten. Steve Jobs nahm eine zeitlang an den Zusammenkünften des Clubs teil, hatte aber nie das Genie von Wozniak, was den Entwurf von Schaltungen anging. Aber er hatte ein Gefühl für die Vermarktbarkeit von Ideen und er steuerte seine Ideen zu Wozniaks Entwürfen bei. Die beiden entwarfen den Apple I in Jobs Zimmer und bauten ihn in dessen elterlicher Garage. Die ersten Apples gingen an einen lokalen Elektronikhändler, der 25 Stück abnahm. Das genügte nicht, um den Apple weiterzuentwickeln. Deshalb verkauften beide ihre einzigen und liebsten Wertgegenstände: Jobs seinen VW-Bus und Wozniak seinen HP-Taschenrechner. Mit diesem Kapital gründeten sie die Firma Apple. Wozniak verließ HP und wurde "Vizepräsident für Forschung und Entwicklung" des Zwei-Mann-Betriebs. Ein halbes Jahr später wurde der Apple I offiziell vorgestellt. Er war der erste Einplatinenrechner mit integrierter Videologik und einem BIOS im ROM. Der Preis betrug 666 Dollar. Etwa 600 Stück wurden verkauft. Der Gewinn daraus ermöglichte es Wozniak, eine verbesserte Version, den Apple II zu bauen. Einige Verbesserungen des Apple II entstanden aufgrund von Wozniaks Fimmel, sein Spiel "Breakout" darauf zum laufen zu bringen, das er früher für Atari entwickelt hatte. So bekam das Gerät einen Lautsprecher und einen Anschluß für Paddles (analoge Spielhebel, die sich nur in einer Richtung hin- und herschieben lassen). Im April 1977 kam der Apple II für 1300 Dollar auf den Markt. Er wurde sofort zum Erfolg und machte Apple zu einer gutgehenden Firma, die 1980 den Gang an die Börse wagte. 1981 kam dann der erste Rückschlag: Der neue Apple III startete mit einer satten Bauchlandung. Die ersten Geräte mussten aufgrund von Designfehlern zurückgenommen werden. Auch wenn die nachgebesserten Geräte dann stabil liefen, konnte sich der Apple III von seinem schlechten Ruf nie befreien und wurde nie besonders gut verkauft. Nach einer kräftigen Umstrukturierung bei Apple versuchte Steve Jobs, Wozniak für sein neues Projekt, den Macintosh zu gewinnen. Im Februar 1982 stürzte Wozniak jedoch mit seinem Privatflugzeug ab und erlitt eine Gehirnerschütterung. Für einige Zeit funktionierte sein Kurzzeitgedächtnis nicht mehr. Dieser Schock bewog ihn, Apple für einige Zeit zu verlassen und einige Dinge zu tun, für die er zuvor nicht die Zeit gefunden hatte: Er kehrte ans College zurück und holte unter Pseudonym (Rocky Clark) die Abschlüsse in Informatik und Elektronik nach, er heiratete und entwickelte Lehrmaterial, das Schülern den Zugang zum Computer erleichtern sollte. Schließlich unterstützte er noch zwei Rockmusik-Festivals, die zwar finanziell ein großes Zuschußgeschäft waren, ihm aber persönlich wieder die Kraft gaben, erneut bei Apple einzusteigen. 1985 erhielt Wozniak gemeinsam mit Steve Jobs die "Nationale Technologieauszeichnung". Sie wurde im Weißen Haus von Ronald Reagan überreicht. Direkt danach schied Wozniak bei Apple aus, Jobs folgte ihm etwas später. Steven Wozniak eröffnete eine neue Firma, CL-9, die Fernbedienungen für Geräte der Unterhaltungselektronik baute. Kurz nach der Präsentation ihres ersten Produktes, einer Universalfernbedienung für alle Geräte eines normalen Haushalts, schloß die Firma auch schon wieder. Die Zeit war wohl noch nicht reif. Nebenbei engagierte er sich in öffentlichen Einrichtungen, spendete viel Geld an Hilfsorganisationen und leistete freiwillige Arbeit in Kindergärten im Silicon Valley, wo er spanischsprachige Einwandererkinder unterrichtete. Mittlerweile ist es recht ruhig um ihn geworden.
Write Back Modus  Wenn sie im BIOS (soweit ihr BIOS diese Option bereithält) den Cache auf Write Back gestellt haben, dann schreibt der Prozessor die Daten in den Cache. Der Cache-Controller aktualisiert bei passender Gelegenheit dann die Daten im Hauptspeicher.
Wurm  Ein Programm, dessen Zweck die Selbsreproduktion in Netzwerken ist, also in etwa wie ein Virus.
Wurzelverzeichnis  Das oberste Verzeichnis des Dateisystems, welches im Gegensatz zu allen Anderen kein übergeordnetes Verzeichnis mehr besitzt, ist das Wurzelverzeichnis, auch root genannt.
WWW  Abkürzung für World Wide Web.
WYSIWYG  What you see is what you get, ist ein Schlagwort für die Eigenschaften von Programmen, dass der Ausdruck einer Datei der Darstellung am Bildschirm (weitgehend) entspricht. Ein WYSIWYG Editor ist also zum Beispiel ein Editor in dem ich nicht nur den reinen HTML Quelltext sehe sondern in etwa schon das normale Layout der Seite sehe, wie sie aussehen wird wenn man sie in einem Browser betrachtet.