A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 IP-Rechner
P
www.raselli.ch
P & D Plug & Display war ursprünglich von der VESA als neuer Anschluss für digitale Monitore gedacht. Er enthielt neben den digitalen Videoinformationen analoge Leitungen, sogar USB- und>FireWire-Leitungen waren vorgesehen. Den Herstellern war der Anschluss aber zu teuer.>
Packer/ Packpogramm Software zum Komprimieren und Dekomprimieren von Dateien
Packet Writing Mit einem Packet Writing Programm kann man automatisch seine Dateien auf eine DVD schreiben ohne das man selbst eingreifen muss.
Packformat Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Packer-Formate entwickelt. Als Standard gilt das ZIP-Format, das fast alle Packer beherrschen. Ebenfalls häufig anzutreffen sind LZH des Packers LHARC, ARJ und RAR von den gleichnamigen Packern und das Kompressionsformat CAB von Microsoft.
PAD Der Packet Assembly Disassembly Facility erlaubt Geräten, die nicht für Paketvermittlung ausgerüstet sind, trotzdem den Zugriff auf ein Paketvermittlungsnetz, wie z.B. Datex-P. Dafür zerlegt er den Datenstrom des Gerätes in einzelne Pakete und versendet diese. Umgekehrt empfängt er Pakete, setzt diese wieder zu einem Datenstrom zusammmen und überträgt diesen an das angeschlossene Gerät. Der PAD bildet eine Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Telefonnetz und dem Paketvermittlungsnetz.
Pager Geräte, die kleine Text-Meldungen anzeigen (Skyper, Scall). Die Kurznachrichten lassen sich per Telefon oder Internet an den Pager übermitteln
Page View PageView ist das englische Wort für Seitenabruf. PageViews bezeichnen die Anzahl der visuellen Kontakte beliebiger Benutzer einer Website.
Paint Paint ist ein Zeichenprogramm, das zum Lieferumfang von Windows gehört. Mit diesem Programm könnt Ihr Zeichnungen malen, bearbeiten und ausdrucken.
Paint Shop Pro Paint Shop Pro ist ein sehr gutes Grafikprogramm aus dem Hause Jasc Software, eigentlich immer zusammen mit dem Animationsprogramm Animation Shop.
Paket 1.) Das Paket ist eine Gruppe von Anwendungsprogrammen, welche mehr oder weniger gut aufeinander abgestimmt sind und gemeinsam verkauft und genutzt werden, wie zum Beispiel die Microsoft Office. Also eine Zusammenstellung einzelner Programme, die in ihrer Gesamtheit eine Einheit ergeben.
  2.) Das Paket ist eine Ansammlung von Daten welche zum Beispiel im Internet durch die Leitungen gehen. Wenn Ihr z. B. eine Internetseite im Browser eingebt, wird ein Paket gepackt, welches dann durch die Datenleitung geschickt wird und auf Eurem PC wieder sichtbar gemacht wird.
Paketfilter Der Paketfilter entscheidet anhand der im Header von IP-Paketen enthaltenen Adressen, was mit dem Paket zu geschehen hat (verwerfen, witerleiten, zurückweisen etc.). Ein Paketfilter bietet einen Basisschutz gegen Hackerangriffe und verhindert, dass bestimmte Websites aufgerufen werden.
Paketmanagement Unter Paketmanagement versteht man eine globale Verwaltung der einzelnen Programmpakete. Dies schliesst Informationen über Pfade, Dateien, Dateiabhängigkeiten, Versionen etc. ein.
Paketvermittlung Die Paketvermittlung ist eine Technik zum Weiterleiten von Daten in einem Netz. Hierbei werden die Daten in Blöcken einer bestimmten Länge übertragen. Spezielle Steuerpakete dienen dem Aufbau der Verbindung. Die Abfolge und der Bestimmungsort der Daten wird durch Steuerinformationen festgelegt, die zusammen mit der Nutzinformation im selben Paket übertragen werden. Dadurch können die Datenübertragungseinrichtungen gleichzeitig für mehrere Übertragungen genutzt werden. Im Gegensatz zur Leitungsvermittlung wird zwischen den Partnern keine feste Leitung geschaltet, vielmehr werden die Daten je nach Auslastung des Netzes über verschiedene Wege übertragen. Dabei können Pakete des gleichen Datenstromes verschiedene Wege nehmen.
PAL Die am weitesten verbreitete Fernsehnorm in Europa, ist PAL. Es arbeitet mit 25 Frames und 625 Zeilen Auflösung.
PAL Plus PALPlus ist die abwärtskompatible Erweiterung des PAL Standards auf das Format 16:9.
Palm / Palmtops Palmtops ist die Sammelbezeichnung für kleine Computer, die auf die Handfläche (englisch "palm") passen. Neben der Möglichkeit, Texte und Grafiken einzugeben und zu speichern, dienen Palms v.a. als Adresskartei, Terminkalender etc. Sie können aber auch zur Datenübermittlung eingesetzt werden. Die Eingabe erfolgt mithilfe einer Tastatur oder eines speziellen Stiftes, der über den flachen, hochauflösenden Flüssigkristallbildschirm geführt wird. Neben den genannten funktionellen Merkmalen verfügen Palms auch über die Möglichkeit der Sprachaufzeichnung sowie der Kommunikation über ein internes Modem.
PAN Ein Personal Area Network ist ein drahtloses LAN mit sehr kurzer Reichweite (maximal 10 Meter). Über PANs werden Geräte wie PDA, Tastatur, Maus, Drucker usw. verbunden, die von nur einer Person zusammen mit dem PC verwendet werden. PANs erleichtern die Verbindung zwischen den einzelnen Geräten, da keine Kabel mehr notwendig sind. Bluetooth ist eine Technologie, die üblicherweise zur Bildung eines PANs verwendet wird.
Panasonic Der Elektronikhersteller Panasonic gehört zu dem zweitgrösstem Elektonikkonzern inJapans und ist dort bekannt unter Matsushita Electric Industrial Co. Ltd., einem weltweit operierendem japanischen Konzern mit Sitz in Osaka, der schwerpunktmäßig in der Elektroindustrie tätig ist. Zu ihm gehören ebenfalls noch bekannte Firmen wie z.B. Technics und JVC.  
Panoramabild Bei Panoramabildern handelt es sich um Rundumbilder. Bilder, die so aufgenommen wurden, erwecken beim Betrachter den Eindruck, er stünde mitten in diesem Bild und würde sich um die eigene Achse drehen.
PAP 1.) Mit dem Password Authentification Protocol kann bei einer Verbindung mittels PPP die Authentifizierung der Teilnehmer erfolgen. Der anrufende Client identifiziert sich mit einem Benutzernamen und sendet dann ein Passwort, welches evtentuell auch verschlüsselt sein kann. Diese Technik gilt als nicht sehr sicher, da sich jemand z.B. in die Telefonleitung einschalten kann, um die Sequenz aufzuzeichen und später zu wiederholen.
  2.) Das Printer Access Protocol ist ein Bestandteil der Apple Talk Protokollgruppe. Es dient dem Übertragen von Druckdaten an einen netzwerkfähigen Drucker sowie dem Abfragen von Konfigurations- und Zustandsinformationen von einem netzwerkfähigen Drucker.
Papierfach Beim Drucker gibt es meist zwei Papierfächer: In einem befindet sich der Papiervorrat, in dem anderen werden die gedruckten Seiten gesammelt. Von der Konstruktion dieser Fächer hängt es ab, ob es zu Papierstaus kommen kann. Außerdem bestimmt die Lage dieser beiden Behälter zueinander, welchen Weg ein Blatt durch den Drucker nehmen muss. Je geringer der Abstand, desto größer ist die Verformung des Papiers.
Papierkorb Im Papierkorb von Windows landen die Daten, die Ihr z.B. im Explorer mit Entf löscht. Solange die Dateien noch im Papierkorb liegen, lässt sich der Löschvorgang wieder rückgängig machen. Erst wenn Ihr den Papierkorb geleert habt, ist alles was darin war, unwideruflich von der Festplatte verschwunden (?)... nicht ganz. Man kann gelöschte Dateien mit den entsprechenden Programmen wieder zurückholen. Eines der bekanntesten hierzu ist Teil der Norton Utilities.
Paradox Paradox ist ein relationales Datenbanksystem der Firma Borland.
Parallaxe Kameras mit optischem Sucher haben nicht immer den gleichen Blickwinkel wie der CD-Chip. Das Hat zur Folge, daß Sucher und Objektiv ein Bild unterschiedlich erfassen. Besonders bei Nahaufnahmen kann es dabei zu Abweichungen kommen.
Parallele Schnittstelle Euer Rechner nimmt über Schnittstellen Verbindung mit der Außenwelt auf. An die Buchse der parallelen Schnittstelle wird z.B. per Kabel ein Drucker angeschlossen.
Parameter Parameter sind die Ausgangswerte, mit denen eine Funktion oder eine Formel rechnet. Die Funktion "Wurzel aus" liefert z.B. mit dem Parameter 9 das Ergebnis 3.
Parität Parität ist ein Bit, welches bei asynchroner Datenübertragung, das der Fehlererkennung dient. Es wird manchmal weggelassen (no Parity) oder konstant eins (mark) oder auf null (space) gesetzt. Bei gerader Parität wird das Bit gesetzt, wenn die Anzahl der Bits bei den Daten gerade ist. Analog bei ungerader Parität mit ungerader Anzahl.
Parity siehe Parität
Parser Ein Parser ist ein Softwaremodul, welches Dokumente oder Quelltexte syntaktisch analysiert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet.
Partition Jede Festplatte kann in mehrere Teile, die so genannten Partitionen, unterteilt werden. Jede Partition enthält einen eigenen Laufwerksbuchstaben, z.B. C, D oder E. Die einzelnen Partitionen verhalten sich genau wie eigene Festplatten. Da sie völlig unabhängig voneinander sind, kann auf jeder auch ein anderes Betriebssystem gespeichert sein. Zu beachten ist aber Folgendes: Die Buchstabenreihenfolge ist primär von den realen Festplatten abhängig. Das bedeutet, wenn zwei Festplatten eingebaut sind, dann erhält die erste grundsätzlich den Buchstaben C, die zweite den Buchstaben D, unabhängig davon, wie z.B. die alten Partitionen eingestellt waren. Danach werden die weiteren Buchstaben den Partitionen zugeordnet (also die zweite Partition von C erhält den Buchstaben E, die dritte dann F, die zweite Partition der zweiten Festplatte würde dann den Buchstaben G erhalten und so weiter.
PASCAL PASCAL ist eine höhere imperative Programmiersprache, auf ALGOL60 aufbauend, 1971 von N.Wirth formuliert. PASCAL hat ein klares Datentypenkonzept und verfügt über die Ausdrucksmittel der strukturierten Programmierung. Es gibt mehrere Versionen mit verschiedenen Schwerpunkten, z.B. TURBO PASCAL als Lehrsprache. Neben einer geeigneten Programmentwicklungsumgebung sowie dem Vorhandensein von Bibliotheken wird besonders die objektorientierte Programmierung unterstützt.
Passive Lautsprecherboxen Passive Lautsprecherboxen benötigen einen Verstärker, z.B. den der Soundkarte. Bei aktiven Boxen ist dieser Verstärker bereits im Lautsprecher-Gehäuse eingebaut. Sie eignen sich deshalb besser für den Einsatz am Computer, da sie die Soundkarte (und damit die Stromversorgung des Computers) weniger belasten.
Passwort Kennwort, das den Zugang zu Informationen ermöglicht beziehungsweise für Unbefugte verhindern soll. Zum Beispiel werden häufig der Zugriff auf Dateien oder Zugang zu Netzwerken durch ein Passwort geregelt. Auch beim Booten kann bei vielen Modellen ein Passwort abgefragt werden.
Patch Korrektur eines Programms oder einer anderen Datei, meist durch Verändern des Codes mit einem speziellen Programm (Debugging). Früher wurden Programme von kundigen Anwendern häufiger durch Patches nachgebessert, auch das Versenden von Patches (statt kompletter neuer Versionen) durch Softwarehersteller war üblich. Art und Umfang der heutigen Software machen einen derartigen Einsatz von Patches zunehmend unmöglich.
Patch Panel Der Patch Panel ist ein "Verteilerkasten" zwischen dem Hub und den Netzwerkdosen. Die Netzwerkdosen werden mit dem Patch Panel verbunden und dieser dann mit dem Hub.
Jim Paterson Jim Paterson entwickelte auf der Grundlage von CP/M sein Betriebsystem QDOS (Abkürzung für Quick and Dirty DOS), an dem Microsoft die Rechte erwarb und es zum führenden PC-Betriebssystem MS-DOS weiterentwickelte.
Path Path ist das englisch Wort für Pfad. In Dateinamen der durch besondere Zeichen geklammerte Teil, der den Speicherort angibt.
PC Abkürzung für Personal Computer
PC 1715 siehe 1715
PCI PCI steht für Peripheral Components Interconnect, deutsch: "Verbindung zusätzlicher Bauteile" und ist der derzeitige Standard- Steckplatz für Zusatzkarten in heutigen Computern. PCI sorgt für zügigen Datenfluss und ist daher besonders geeignet an Stellen, an denen es auf einen zügigen Weitertransport der Daten ankommt. Der PCI- Steckplatz ist kleiner als die ISA-Variante. Die Einrichtung einer Karte für den PCI-Steckplatz ist unter Windows meist einfacher als die Einrichtung der ISA-Version. Der PCI wurde bereits weiterentwickelt und ist schon auf vielen Boards in Version PCI 2.0 verfügbar.
PCI 2.0 in Arbeit!
PCI Bus Der Peripheral Component Interconnect Bus ist heute eine weit verbreitete Variante des Local Bus. Er wure Ende 1991 von Intel entwickelt und ist 32 oder 64 Bit breit. Er wird als entscheidener Bus für den ganzen PC genutzt, z.B. für die Verbindung zwischen Prozessor und Hauptspeicher. Die Datenübertragungsrate beträgt bis zu 132 MBit/s.
PCI-Express PCI-Express ist nach ISA und PCI eine I/O-Architektur der 3. Generation. Als serielle Hochgeschwindigkeits-I/O-Verbindung für den allgemeinen Datentransport wird PCI-Express anfänglich mit einer Datenübertragungsrate von 2,5 Gbit/s und unterschiedlicher Breite der Verbindungen (1 bis 32 Daten-"Spuren" oder "Kanäle") verfügbar sein, wobei sich die mögliche Skalierung an den Grenzen für das Medium Kupfer orientiert. PCI-Express wird die I/O-Architekturen bei mobilen und Desktop-Systemen, bei Servern, Kommunikationssystemen, Workstations und Embedded-Komponenten vereinheitlichen, aber auch neben PCI- und USB-Schnittstellen in Systemen zu finden sein.
PCI VGA Palette Snoop Ermöglicht eine ordnungsgemäße Zusammenarbeit zwischen Grafik- und PCI-MPEG-Decoderkarte. Diese Option wird nur noch selten gebraucht. Sie ist nur zu aktivieren, wenn Sie eine Grafik- und PCI-MPEG-Decoderkarte zusammen im PC installieren. So umgehen Sie Fehler bei der Farbdarstellung. Ansonsten lassen Sie die Option auf »Disabled«, denn so manche No-Name- oder OEM-Grafikkarte verursacht damit Systemabstürze.
PCL Die Printer Control Language ist eine von Hewlett Packard entwickelte Seitenbeschreibungssprache. Sie enthält u.a. Grafik- und Rasterbefehle und dient der Steuerung des Druckers. Die aktuelle Version ist HP PCL 6.
PCM Mit Pulse Code Modulations Verfahren wird zum Beispiel Musik auf herkömmlichen CD's gespeichert.
PCMCIA Damit wird eine Norm für (scheckkartengroße) Steckkarten bezeichnet, die in einen speziellen Schlitz des Rechners geschoben werden. Das können beispielsweise Modems oder Soundkarten sein. Verbreitet ist das Prinzip besonders bei tragbaren Rechnern und steht für Personal Computer Memory Card International Association. Der PCMCIA-Standard fusst auf dem japanischen JEIDA-Standard. PCMCIA 1.0 entspricht weitgehend JEIDA 4.0, PCMCIA 2.0 entspricht weitgehend JEIDA 4.1. PCMCIA 2.0 wurde 1992 auf der Grundlage von JEIDA 4.2 als PCMCIA 2.1 neu gefasst. Dies war lange der Standard für PCMCIA-Karten.
PCT Die Private Communication Technology ist ein Protokoll, das ähnlich wie SSL eine sichere Verbindung ermöglicht. PCT verwendet längere und sicherere Schlüssel.
PDA PDA steht für Personal Digital Assistent. Manche dieser winzigen Jackentaschen-Computer haben keine Tastatur, sondern werden mit einem kleinen Stift bedient, mit dem Texte auf den Mini-Bildschirm geschrieben werden. Diese werden vom PDA in Textdateien umgewandelt. Die Kleinen werden vor allem als Terminkalender, Notiz- und Adressbuch eingesetzt.
PDF Das Portable Document Format ist das Dateiformat des Programms "Adobe Acrobat" . Das sind Dokumente, die mit den Betriebssystemen Windows, DOS, MacOS, Unix und OS/2 lesbar sind. PDF-Dateien können mit einem speziellen Programm aus jedem anderen Dateiformat erstellt werden. Dabei bleibt die Gestaltung des ursprünglichen Dokuments erhalten. Mit dem kostenlosen "Adobe Acrobat Reader", von Adobe, könnt Ihr PDF-Dateien betrachten. Für alle gängigen Browser gibt es zudem das entsprechende PlugIn um diese Dateien auch im Internet verwenden zu können. Derzeit ist die aktuellste Version 5 des Acrobat Reader zu erhalten.
PDH Die Plesiochrone Digitale Hierarchie ist ein etwas älterer Standard zur Übertragung auf Glasfaserleitungen.
PDP Das Plasma Display Panel ist ein spezieller Bildschirm, der bislang keine große Verbreitung gefunden hat. Der Plasmabildschirm arbeitet mit ionisiertem Edelgas (Plasma), das durch Spannungsimpulse zum Leuchten gebracht wird, ähnlich wie in Leuchtstoffröhren. Die Bildpunkte sind dadurch deutlich zu sehen. Plasmabildschirme sind recht teuer und verbrauchen viel Strom. Ältere Modelle ließen nur eine einfarbige Darstellung in einem wenig angenehmen Orange-Ton zu, heute gibt es auch einen Farbplasmabildschirm. Obwohl der Plasmabildschirm über eine geringe Bautiefe (10 cm) verfügt und ein exaktes, flimmerfreies Bild liefert, konnte er sich gegenüber LCD-Bildschirmen nicht durchsetzen.
PeaceNet Das PeaceNet bildet zusammen mit EcoNet und ConflictNet die APC. Kernthemen sind Frieden und soziale Gerechtigkeit auf Gebieten wie Menschenrechte, Abrüstung und internationale Beziehungen.
Peer Peer ist das englisch Wort für Partner. Gemeint ist die jeweils andere Station bei einer Datenverbindung.
Peer To Peer Peer To Peer bedeutet sinngemäß von gleich zu gleich. So bezeichnet man den Typ eines Netzwerkes, bei dem kein festgelegter Server existiert, sondern im Prinzip alle Arbeitsplätze gleichrangig sind (jeder kann gleichzeitig sowohl Client als auch Server sein). In der Regel bestehen Peer-to-Peer-Netzwerke aus mehreren vollwertigen PCs, die auch unvernetzt betrieben werden können. Das Peer-to-Peer-Netz ermöglicht Datenaustausch (gemeinsamer Zugriff auf Datenträger, E-Mail) und gemeinsame Nutzung von Geräten (z.B. Drucker, Modem).
  Peer-to-Peer-Netze sind einfach und preiswert. Sie lassen sich z.B. bereits mit Novell DOS, Novell Personal Netware oder Windows 95 und 98 sowie Windows für Workgroups realisieren. Die bekannte LANtastic-Peer-to-Peer-Software ist teuerer, allerdings auch leistungsfähiger. Peer-to-Peer-Netze eignen sich am besten für wenige Benutzer (maximal 40), weil mit jedem Arbeitsplatz der Verwaltungs- und Wartungsaufwand steigt.
Pegasus Das eMailprogramm Pegasus hat der Neuseeländer Programmierer David Harris entwickelt. Der Klassiker ist beliebt, weil er alle Funktionen für professionelle Mailbearbeitung bietet und ausserordentlich sicher z.B. gegen Viren ist.
PEM PEM steht für Privacy Enhanced Mail einer Spezifikation zur Verschlüsselung von eMail-Nachrichten, nach RFC 1421 und folgenden. Die PEM-basierte Datenverschlüsselung soll in MIME-kodierte eMails integriert werden.
Pen Drive Das Pen Drive ist ein kleiner mobiler Datenspeicher, der an die USB-Buchse angeschlossen werden kann. Danach erscheint er im Explorer wie eine Festplatte oder ein Diskettenlaufwerk. Der Pen Drive kann bis zu 128 Megabyte Daten speichern.
Pentium Pentium auch P5. Prozessor von Intel, der zur 80x86-Familie gehört und auch 80586 heißen könnte. Der Pentium wurde 1993 vorgestellt. Er arbeitet intern mit 64 und extern mit 32 Bit und kann mit seinen 32 Adressleitungen 4 GByte Arbeitsspeicher ansprechen. Er verfügt über einen integrierten Coprozessor. Die Integrationsdichte der Schaltelemente ist mit über 3 Millionen Transistorfunktionen höher als die der Vorgängermodelle, außerdem kann er mit höheren Taktfrequenzen betrieben werden (bis etwa 266 MHz). Der Pentium arbeitet deutlich schneller als seine Vorgänger, unter anderem aufgrund seines superskalaren Aufbaus (2 Pipelines zur parallelen Befehlsverarbeitung). 1994 wurde ein Fehler in der Coprozessor-Einheit des Pentium entdeckt, der in seltenen Fällen zu falschen Divisionsergebnissen führen konnte, was z.B. die Zuverlässigkeit von Finanzbuchhaltungen, Tabellenkalkulationen usw. in Frage stellte. Intel sah sich gezwungen, die fehlerhaften Prozessoren (über 5 Millionen Stück) umzutauschen. Bei neueren Pentiums sind derartige Fehler nicht mehr aufgetreten.
Pentium Pro Der Pentium Pro ist ein auf der Basis des Pentium entwickelter Prozessor, der intern mit 32 Bit arbeitet, aber extern mit 64 Bit auf den Arbeitsspeicher zugreift. Der Second-Level-Cache ist in den Prozessor integriert und benutzt dessen volle Taktfrequenz. Der Pentium Pro arbeitet Befehle dank bestimmter Verfahren vorausschauend und optimiert ab. Er ist superskalar und eingeschränkt multiprocessing-fähig (bis zu vier Prozessoren in einem System). Der Pentium Pro passt nicht in einen normalen Pentium-Sockel (ZIF Typ 7; er benötigt Typ 8).
Pentium II 1997 vorgestelltes Nachfolgemodell des Pentium und speziell des Pentium Pro. Der Pentium II erzielt seine höhere Rechenleistung vor allem durch höhere interne Taktfrequenz (bis circa 400 MHz). Sein First-Level-Cache wurde auf zweimal 16 KByte vergrößert. Im Unterschied zum Pentium Pro benutzt er wieder einen separaten Second-Level-Cache (512 KB, aber halbe Taktfrequenz, angesteuert über einen speziellen, besonders schnellen Cache-Bus). Der Pentium II ist zusammen mit diesem Cache und einem großen Kühlkörper auf einer kleinen Steckkarte (Single Edge Contact Cartridge, SECC) aufgebracht. Daher passt er nicht mehr in den normalen ZIF-Sockel, sondern benötigt einen eigenen Steckplatz (Slot 1 mit 242 Kontakten). Der Pentium II benutzt auch die Optimierungsverfahren des Pentium Pro und den MMX-Befehlssatz. Intel entwickelt den Pentium II in verschiedenen Versionen, die jeweils eigene Projektnamen hatten beziehungsweise haben.
Pentium III Pentium III, auch: Katmai genannt, ist die Weiterentwicklung des Pentium II und speziell des Deschutes, die mit Taktfrequenzen von circa 500-700 MHz arbeitet. Er verfügt über 9,5 Millionen Transistor-Funktionen und einen erweiterten Befehlssatz (früher KNI = Katmai New Instructions, heute ISSE (Internet Streaming SIMD Instructions) genannt. Man kann ISSE als Sammlung neuer MMX-Befehle (MMX 2) verstehen; die Besonderheit besteht darin, dass sie - mit Hilfe zusätzlicher Register - gleichzeitig mit Fließkommabefehlen ausgeführt werden können. Dies geschieht deutlich schneller als bei einfachen MMX-Befehlen, die nur im Wechsel mit Fließkomma-Operationen möglich sind.
  Die verschiedenen Ausführungen:
  "Klassischer" Pentium III) Für Sockel 1 und mit Front-Side-Bus von 100 MHz, mit externem Second-Level-Cache von 512 KB, der mit halber Prozessorgeschwindigkeit arbeitet.
  Pentium III B) Wie zuvor, aber mit einem Front-Side-Bus von 133 MHz, ebenfalls für Sockel 1.
  Pentium III E) Mit Coppermine-Kern, mit Front-Side-Bus von 100 MHz und einem Second-Level-Cache von 256 KB, der in den Prozessorchip integriert ist und mit dessen voller Geschwindigkeit arbeitet, ebenfalls für Sockel 1.
  Pentium III EB) Wie Pentium III E, aber mit einem Front-Side-Bus von 133 MHz, ebenfalls für Sockel 1.
  Pentium III PGA) Wie Pentium III E, aber preiswertere Ausführung für den FCPGA-Sockel (Variante des Sockel 370).
  Pentium III Xeon) Erweiterte Version des Pentium III EB, für Slot 2 und erweitert um einen zusätzlichen Management-Chip.
Pentium IV Der Intel Pentium 4 Prozessor mit Intel NetBurst Mikroarchitektur ist derzeit mit 1,3 bis 2,2 GHz Taktfrequenz erhältlich und optimiert die Leistungseigenschaften moderer Technologien, wie z. B. digitale Videobearbeitung und Onlinespiele. Die neue Hyper-Pipeline-Technologie verdoppelt die Pipelinetiefe auf 20 Stufen und steigert damit die Prozessorleistung und die mögliche Durchsatzrate deutlich. In Rapid-Execution-Engine laufen die Rechenwerke des Prozessors mit doppelter Taktgeschwindigkeit und liefern so größere Verarbeitungsgeschwindigkeiten und Datendurchsatzraten. Der 400 MHz System Bus, die Advanced Dynamic Execution und eine verbesserte Fließkommaeinheit sorgen durch effizienten Datendurchsatz für realistischere Videowiedergabe und 3D-Grafik. Zusammen mit den 144 neuen Befehlen der Streaming SIMD Extensions 2 (SSE2) , die die Funktionen der MMX und SSE-Technologie erweitern, bietet der Pentium 4 Prozessor die innovative Technologie für gute Internet-Performance.
Pentium Rating Das Pentium Rating ist von den Firmen AMD, Cyrix, IBM und SGS Thomson eingeführt worden. Sinn und Zweck dieses PR ist es die Prozessoren von Intel und deren Konkurrenten vergleichen zu können. So entsprach die Leistung der Prozessoren von AMD & Co zum Beispiel einem Pentium 166, dann wurde dies durch ein PR166 (manchmal auch mit einem "+" versehen, wenn die angegeben Leistung noch leicht übertroffen wurde) Aufdruck auf dem jeweiligen Modell vermerkt. Real taktete der Prozessor aber nur mit 133MHz. Je nach Anwendungsbereich tendierte die angegebene Geschwindigkeit nach oben oder unten. Mittlerweile setzen nur noch IBM und Cyrix dieses Verfahren ein. AMD gibt hingegen die reale Taktfrequenz seiner Prozessoren an.
Performance-Analyser Performance-Analyser werden eingesetzt, um Bereiche des Programmcodes ausfindig zu machen, die den Prozessor durch unnötige Verarbeitungsschritte belasten. Nachdem diese Programmteile gefunden sind, können sie für eine effizientere Verarbeitung optimiert werden. Der Intel vTune Performance-Analyzer verbessert die Leistung von Anwendungsprogrammen, die auf PCs mit den neuesten Intel Prozessoren laufen.
Peripherie Als Peripherie oder Peripheriegeräte bezeichnet man alle Geräte, die nicht direkt im Computer installiert sind. Zur Peripherie gehören zum Beispiel Scanner, Drucker oder die Maus.
Perl Perl ist die Abkürzung für Practical Extraction and Report Language, eine Programmiersprache, die vor allem auf der Basis von C entwickelt wurde. Perl ist die wichtigste Programmiersprache, wenn es darum geht, Programme für die CGI Schnittstelle zu erstellen. Perl ist auf die Programmierung von Formularauswertungen und ähnliche Aufgaben ausgelegt und bietet hierfür sehr praktikable Funktionen an.
Personal Computer Ein Personal Computer ist ein persönlicher Computer im weiteren Sinne also ein Computer, der für einen einzelnen Anwender konzipiert ist, also eigentlich ein Mikrocomputer. Im engeren Sinne jedoch ein Computer, dessen Prozessor abwärtskompatibel zum ersten IBM-PC ist und auf dem die entsprechende Software, z.B. DOS, eingesetzt werden kann. Vor den ersten Mikrocomputern und dann dem PC gab es in der EDV nur Großrechner und Minicomputer. Diese Systeme liefen im Mehrplatz- und Mehrprogrammbetrieb, z.B. mit mehreren Terminals. Sie waren für Privatleute weder bezahlbar noch geeignet. Genau diese Beschränkungen überwanden die Mikrocomputer, die Ende der 70er Jahre entstanden, angefangen vom Altair über die ersten Modelle von Apple oder den PET von Commodore bis zu den direkten PC-Vorläufern mit dem Betriebssystem CP/M. Diese Mikrocomputer waren für Einzelplatz-Betrieb konzipiert, dezentral einsetzbar und relativ preiswert, allerdings auch auf ein Programm zu einer Zeit beschränkt. Auf der Basis dieses Konzepts entstanden einerseits die - zunächst sehr erfolgreichen - Heimcomputer, andererseits der PC von IBM, der 1981 auf den Markt kam und auf den alle heutigen PCs zurückgehen.
  Der PC verdankt seinen Erfolg unter anderem der Tatsache, dass er ein »offenes« System darstellt, das sich erweitern lässt und das Bauteile der verschiedensten Hersteller verwenden kann. Er hat sich mittlerweile als flexibel genug erwiesen, verschiedene Aufgaben abzudecken, vom Netzwerk-Server bis zum CAD-System.
  Auf einem heutigen PC (Pentium und höher) lassen sich vor allem folgende Betriebssysteme einsetzen: DOS, OS/2, Windows 95/98/Millennium, Windows NT/2000, UNIX (auch in Varianten wie Linux), BeOS.
PET Der Personal Electronic Transaction Computer ist ein "persönlicher elektronischer Transaktionscomputer". Zumindest bezeichnete man so den Microcomputer, der 1977 von Commodore auf den Markt gebracht wurde. Dieser Vorläufer des PCs hatte einen 8-Bit-Prozessor (6502) und mindestens 8 KByte Arbeitsspeicher. Als Massenspeicher diente ein Kassettenlaufwerk.
Pfad Der Pfad gibt den genauen Weg (etwa auf der Festplatte) zu einem Ordner oder einer Datei an. Ein Beispiel: C:\Programme\Zubehör..... . Der Pfad beginnt immer mit einem Buchstaben, der für ein Laufwerk steht - in diesem Beispiel die Festplatte "C" - danach kommt ein Doppelpunkt. Die einzelnen Ordnernamen werden durch einen umgekehrten Schrägstrich (Backslash) getrennt.
PFB PFB ist die Abkürzung für Printer Font Binary Dateien. PFB's sind binäre Darstellungen eines PostScript-Fonts.
PFM Printer Font Metrics Dateien enthalten die Dickten- und Kerning-Werte eines PostScript-Fonts sowie weitere schriftspezifische Informationen.
PFR Eine Portable Font Resource, ist eine Fontdatei des TrueDoc-Rasterizers.
PGA Pin Grid Array ist eine verbreitete Bauweise von Chips, bei der die Kontakte als Pins an der Unterseite sitzen.
PGP Das Pretty Good Privacy (ziemlich gute Privatsphäre) ist ein hochsicheres Verschlüsselungs-Programm für E-Mails von Phil Zimmermann. Es arbeitet mit dem Public-Key-Verfahren (öffentliche Schlüssel).
Philips Philips ist ein niederländischer Elektro- und Elektronikkonzern mit Sitz in Eindhoven. Es wurde 1891 gegründet und firmierte 1991 in das Unternehmen als Philips Glilampenfabrieken N.V. Das Produktionsprogramm umfasst u.a. Lichtanlagen, Unterhaltungselektronik, Mikroelektronik, Multimedia, Elektrogeräte, Fernmeldesysteme.Die deutsche Tochtergesellschaft ist die Philips GmbH, Hamburg.
Phoenix Die Softwareentwicklungsschmiede Phoenix hat 1997 die Software ACPI Architect entwickelt, mit der jede Komponente eines Rechners während des Betriebes überwacht werden kann, so daß z. B. die Laufzeit von Notebooks verlängert werden kann.
Phong Shading Als Phong Shading bezeichnet man die Schattierung, die über das Gourard-Shading hinaus weitere Normalen in den Eckpunkten aller Polygone berechnet.
Photo CD Die Photo CD ist ein von Kodak etablierter Standard zur Speicherung von Photo's/Bilddaten auf einer CD-ROM.
Photoshop Bildbearbeitungsprogramm des Herstellers Adobe, das vor allem im professionellen DTP-Bereich benutzt wird. Photoshop ist für Windows und Macintosh verfügbar.
PHP PHP ist eine Scriptsprache zur Erstellung dynamischer Websites. Die erste Version entwickelte 1994 Rasmus Lerdorf, der eigentlich nur eine Möglichkeit zur Programmierung seines eigenen Webservers suchte. Er nannte seine kleine Skriptmaschine "Personal Homepage Tools". Die Applikation stellte er ins Internet und ließ die freie Verbreitung zu. So entstand PHP, als Abkürzung zu "Personal Home Page". Später entwickelten die Open Source - Jünger, bekannt für kryptische Abkürzungen, die rekursive Version "PHP HyperText Preprocessor". Den Weg zum professionellen Programm ging PHP erst 1995. Unter dem Namen PHP / FI (Form Interface) wurde die erste wirklich nutzbare Version veröffentlicht. PHP / FI wird als Version 2 angesehen. Seit dieser Zeit entwickelte sich PHP rasant weiter. Zum einen trug dazu die freie Verfügbarkeit bei. Die ist aber bei ASP (Active Server Pages) und Perl auch gegeben. PHP ist im Gegensatz dazu aber eine Sprache, darren einziger Zweck das Web ist. ASP kommt mit VBScript daher, einem BASIC Derivat, das nur schwer an die Bedürfnisse eines Webservers abgepaßt werden kann. Der größte Nachteil von ASP ist aber die Einschränkung auf Microsoft-Plattformen. Perl hingegen ist zwar plattformübergreifend, wurde aber schon 1986 entwickelt. Zu dieser Zeit war das Internet noch nicht bekannt. Aus der Betrachtung der Nachteile entstand daher eine Skriptsprache, die alle Vorteile der Konkurrenz in sich vereint - PHP.
  PHP besticht außerdem durch einen fast schon grandiosen Funktionsumfang. Hier kann keine andere Sprache mithalten. Besonders deutlich wird dies bei den Datenbankfunktionen. PHP unterstützt mehr Datenbanken direkt, als die meisten Programmierer überhaupt vom Namen her kennen. Den Erfolg macht nicht zuletzt die gute Unterstützung für die Datenbank MySQL aus, die wie PHP auch als Open Source verfügbar ist.
PHY Das PHYsikalisches Transportmedium bezeichnet die vom OSI-Netzwerkmodell spezifizierte unterste Protokollschicht. Sie ist primär für die Übertragung des reinen Bitstroms über das physikalische Transportmedium zuständig. Bei drahtlosen LANs ist das Transportmedium die Luft. Das PHY defininiert Parameter wie Datenübertragungsrate, Modulationsmethode, Signalparameter und Synchronisierung zwischen Sender/Empfänger. In einer drahtlosen Umgebung entspricht PHY dem Funküberträger und den Basisband-Signalverarbeitungseinheiten.
PIC .PIC ist eine Erweiterung einer Datei, die Macintosh- oder PC-Paint-Bitmap-Grafiken enthält.
Pico-Netzwerk Das Pico-Netzwerk ist ein Bluetooth-Netzwerk, das aus zwei oder mehreren Geräten besteht, die miteinander direkt kommunizieren (vergleichbar mit Peer-to-Peer-Netzwerken).
PICT PICT ist ein Grafikformat für den Macintosh-Rechner. Neben Rastergrafiken können auch Kommandos für Vektorgrafiken enthalten sein.
Picture englisches Wort für Bild.
Picture Publisher Picture Publisher ist ein gutes Grafikprogramm der Firma Micrografx.
PIM Mit Personal Information Manager wird ein Programm bezeichnet, welches üblicherweise eine Kombination aus Terminplaner, Adressbuch, eMail- und Faxfunktionen bietet.
PIN Persönliche Identifikationsnummer: Geheimzahl, mit der sich der Online-Banker beim Kreditinstitut ausweist
Ping Mit dem Programm Ping (Packet Inter Network Groper) kann man leicht feststellen, ob ein Host verfügbar bzw. erreichbar ist und ob er Anfragen akzeptieren kann. Zum Vorgang des Pingens: Der Pingende Computer schickt ein kleines (meist 32 Byte großes) Paket zum Zielrechner und erhält, sofern dieser erreichbar ist, eine Antwort über den Empfang des Paketes.
PIO Der PIO (Programmed Input/Output)-Mode ist Transfermodus in dem IDE oder EIDE Festplatten ihre Daten in Richtung Mainboard transportieren. Aktuell ist der PIO-Mode 4 der theoretisch bis zu 16,66MB/s übertragen kann. Zum Vergleich: PIO-Mode 0 ließ eine maximale Übertragungsrate von 3,3MB/s zu. Sofern ihr Mainboard den PIO-Mode nicht selbständig einstellt(zu empfehlen), dann sollten sie für moderne Festplatten immer den PIO-Mode 4 wählen. Sollte ihre Festplatte und ihr Mainboard bereits den schnelleren DMA-Transfer unterstützen, dann sollten sie diesen auch auf Grund der geringeren CPU Belastung vorziehen.
Pipe Unter einer Pipe versteht man eine direkte Verbindung des Standardausgabekanals eines Prozesses mit dem Standardeingabekanal eines Nachfolgeprozesses. Auf diese Weise müssen Daten zur Weiterverarbeitung nicht in einer temporären Datei gespeichert werden.
Pipeline Als Pipeline im Prozessor bezeichnet man den Weg, auf dem Daten und Instruktionen weitergegeben oder ausgewertet werden. Sind zwei oder mehr parallele Pipelines vorhanden, ist der Prozessor superskalar.
Pipeline(d) Burst Cache Der Pipelined Burst Cache ist eine schnelle Variante des Second-Level-Cache. Zugriffe geschehen synchron und im Burst-Verfahren, das durch eine zusätzliche Datenleitung, die Pipeline, beschleunigt wird.
Pivot Tabelle Die Pivot Tabelle, auch Drehtabelle genannt, ist eine spezielle Funktion von Tabellenkalkulationsprogrammen, die es erlaubt, die Tabelle nach verschiedenen Betrachtungsweisen zu ordnen. Zum Beispiel kann man die Daten nach Monaten, Umsätzen, Uhrzeiten, Gewinne, Verluste usw. ordnen.
Pixel Das Picture Element, wobei das c durch das x ersetzt wurde, ist ein
PL/M PL/M steht für Programming Language for Microprocessors und ist in Anlehnung an PL/1 eine speziell für Mikrocomputer geschaffene, höhere Programmiersprache.
plesiochron plesiochron bedeutet soviel wie fast synchron, sozusagen eine gleiche Übertragungsrate aber unterschiedliche Taktrate.
Plotter Der Plotter ist ein Ausgabegerät, das mit dem Drucker verwandt ist, aber im Unterschied zu diesem die Seiten nicht mit einem Raster aus Punkten bedruckt, sondern Linien (als Vektoren) mit Stiften zieht (farbige beziehungsweise schwarze Tusche). Einige neuere Plotter bringen die Linien in einem Tintenstrahlverfahren auf, ähnlich wie beim entsprechenden Drucker. Plotter werden vor allem für technische Zeichnungen eingesetzt. Sie benutzen in der Regel große Papierformate, bis hinauf zu DIN A0. Es gibt zwei Plottertypen: Flachbett- und Trommelplotter. Der Flachbettplotter verarbeitet waagerecht liegendes bzw. eingespanntes Papier und beansprucht viel Platz. Trommelplotter bewegen den Papierbogen über eine Walze vor- und rückwärts.
Plug and Play Diese Microsoft-Technik (auf deutsch: "einstöpseln und loslegen") sollte die Ausrüstung des Rechners mit Zusatzkarten stark vereinfachen. Das automatische Einstellen der Karte funktioniert, sofern sich alle Hersteller an vereinbarte Standards halten.
Plug In Gratis-Erweiterungsprogramm für den Web-Browser, das ihn um zusätzliche Multimedia-Fähigkeiten erweitert
  Pluggable Protocol
  Ein Pluggable Protocol ist ein unter Windows 95 in das Betriebssystem integriertes, zusätzliches Internet-Protokoll.
PMR 446 PMR 446 ist ein Deutschland noch recht neues Funksystem zur sprachübertragung. Es ist für Kurzstrecken bis etwa 5 km ausgelegt. Weil es Gebührenfrei ist, gilt es für einige Anwendungsbereiche als gute Alternative zum CB Funk und zum Mobiltelephon, etwa für Verständigung in Fabriken oder auch im Freizeitbereich.
PNG Das Portable Network Graphics-Format soll der Nachfolger des GIF-Formats werden, vor allem weil die bei GIF genutzte Komprimierung (LZW) Patentrechte Dritter berührt. PNG unterstützt 16 Mio. Farben, Transparenz und verlustfreie Kompression.
Point Der Begriff Point stammt ursprünglich aus dem FidoNet und steht für eine Site, mit üblicherweise nur einem User.
Polling Polling ist eine Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Beim Polling fragt der eine Partner periodisch ab, ob der Andere etwas senden will oder empfangen kann. Sehr rechenzeitintensiv, da für einen einzigen Übertragungsvorgang unter Umständen mehrmals gepollt werden muß. Im Gegensatz zum Handshake sind beide Kommunikationspartner nicht gleichberechtigt. Insbesondere kann nur der pollende Partner eine Kommunikation auslösen, der gepollte Parter kann die Kommunikation höchstens blockieren.
Polygon VRML-Welten setzen sich aus Polygonen zusammen, ebene Vielecke mit beliebig vielen Eckpunkten. Die Polygonflächen verleihen den geometrischen Objekten einen massiven Eindruck.
Polymorpher Virus Ein Polymorpher Virus kann seine eigene Befehlsfolge verändern und somit also auch sein Erscheinungsbild und ist dadurch nur sehr schwer zu erkennen.
PoP Der Point of Presence ist ein Regionaler Einwahlknoten eines Providers. Auch in der Medienbranche als Bezeichnung für einen Werbepunkt (z.B. interaktives Terminal) benutzt.
POP Das Post Office Protocol ist ein Verfahren zur Übertragung elektronischer Post (E-Mail). Durch dieses Protokoll können Rechner Post von einem Server lesen.
POP3 Post Office Protocol 3: Standard für den Empfang von E-Mails. Ein POP3-Server speichert ankommende E-Mails, bis der Nutzer sie mit einem POP3-Client abruft
Popup Ein Popup ist ein Fenster, das kurzfristig über allen anderen Fenstern angezeigt wird. In einem Popup werden zusätzliche Informationen angezeigt, aber eigentlich fast ausschliesslich zu Werbezwecken.
Port 1.) Ein Server bietet seine Dienste über Ports an. Diese werden den IP Adressen als Nummer zwischen 0 und 65.535 (also "2 hoch 16") angefügt.
  2.) Ein Port ist eine Schnittstelle für Peripheriegeräte.
Portal Der Begriff Port wird im Internet für eine nützliche Startseiten verwendet, die viele Bedürfnisse der Surfer unter einem Dach vereinen. Fast alle Portale bieten schnelle und leistungsfähige Suchfunktionen.
Portscanner Der Portscanner ist eine Software, die in Netzwerken feststellt, welche Ports auf welchen Servern aktiv sind. In kleinen Netzwerken lassen sich damit aller Serveraktivitäten finden. Sie scannen die Ports, eines Rechners im Internet. Über die Ports werden Verbindungen zwischen Rechnern im Internet hergestellt. Ports sind geschlossen oder offen. Damit eine Verbindung hergestellt werden kann, muss der Port geöffnet sein. Zweck der Portscanner ist es, herauszufinden, welche Ports offen sind, also für eine Verbindungsaufnahme zur Verfügung stehen. Über offene Ports kann ein Einbruchsversuch erfolgen.
POST 1.) Bei jedem Kaltstart (Einschalten) des Computers führt das BIOS den sog. POST (Power On Self Test) durch. Dabei werden alle wichtigen Hardwarefunktionen überpfrüft. Tritt beim POST ein Fehler auf, dann versucht das BIOS diesen Fehler akustisch oder optisch mitzuteilen.
  2.) POST ist eine Methode des CGI, einem HTTP-Server die Daten eines Formulars zuzusenden. Die Daten werden dabei in einer Zusatzzeile des HTTP-Request-Headers gesendet.
Postmaster Der Postmaster ist ein User auf einer Site, der für den gesamten eMailverkehr verantwortlich ist.
Post Script Post Script ist eine von Adobe entwickelte Seitenbeschreibungssprache, die auf Grund ihres Umfanges einen leistungsstarken Prozessor und viel Druckerspeicher erfordert.
Power Management Mit dem Power Management wird angegeben, wie Strom effizient an unterschiedliche Komponenten eines Systems geleitet wird. Power-Management ist besonders wichtig für tragbare, mobile Geräte, die auf Energieversorgung über Akkus angewiesen sind. Durch Reduzieren der Versorgungsspannung bei Komponenten, die nicht verwendet werden, kann ein gutes Power-Management-System die Akkubetriebsdauer verdoppeln oder verdreifachen.
PowerNow! AMD's PowerNow! Technologie minimiert bei Nootebooks den Stromverbrauch des Prozessors und erhöht somit die Lebensdauer des AKKUs.
Power PC Power PC, auch PPC genannt, steht für Performance Optimisation With Enhanced RISC Personal Computer, eine von IBM, Apple und Motorola entwickelte Reihe von Prozessoren mit RISC-Architektur. Mikrocomputer, die mit dem Power PC ausgestattet sind (z.B. Power Mac von Apple), erweisen sich als etwa so leistungsfähig wie ein PC mit hochgetaktetem Pentium-Prozessor. Der superskalare Power PC 604 kann mit bis zu 200 MHz betrieben werden und erreicht deutlich höhere Leistungen. Die Nachfolgeversion 604e erlaubt Taktraten bis zu circa 300 MHz. Der besonders wenig Strom verbrauchende Power PC 603 wurde speziell für Notebooks entwickelt. Der auch als G3 bekannte PPC750 verfügt über einen integrierten Second-Level-Cache von maximal 1 MB. Die Taktraten liegen bei 300 bis 500 MHz. Der neue PPC / MPC 7400 (= G4) wurde um eine spezielle Einheit (AltiVec) erweitert, die Vektor- und SIMD-Berechnungen beschleunigt ausführt. Der Second Level Cache kann bis zu 2 MB groß sein.
  Der Power PC-Chip ist preiswert, klein und stromsparend. Da der Power PC viele grundlegende Operationen sehr schnell ausführt, eignet er sich auch gut dazu, andere Prozessor- und damit Rechnertypen zu emulieren. Neue Generationen des Power PC sollen auch multiprozessorfähig sein.
Power Point Power Point ist ein Präsentationsprogramm von Microsoft.
Kevin Poulsen Kevin Poulsen, auch bekannt als "Dark Dante" dringt im Dezember 1992 in das Netzwerk der US Air Force ein und "klaute" die Marschbefehle. Hierfür wurde er zu 10 Jahren Haft verurteilt.
PPC siehe Power PC
PPGA PPGA ist die Abkürzung für Plastic Pin Grid Array, und steht für die Bauform des Sockels 370 für Prozessoren, bei der ein Plastikgehäuse verwendet wird, aus dessen Unterseite die Stifte hinausgeführt werden.
PPP Das Point to Point Protocol ist das Protokoll, welches den Computer des Benutzers mit dem Rechner des Internet-Providers verbindet. PPP ist sicherer und schneller als SLIP .
PPQN Um die Wiedergabe von Musikstücken ganz genau steuern zu können, muss die Zeiteinteilung möglichst fein sein. Pulse Per Quarter Note, zu deutsch: "Impulse pro Viertelnote", ist die Maßeinheit für die zeitliche Einteilung bei Sequencern.
PPTP Das Point-to-Point Tunnelung Protocol ist ein Protokoll, das den Aufbau eines Extranets erlaubt. Dabei wird der Datenverkehr zwischen zwei Stationen verschlüsselt über das Internet übertragen.
präemptives Multitasking Beim präemptiven Multitasking werden Applikationen in einzelne Threads aufgeteilt. Diesen Threads wird, entsprechend ihrer Wichtigkeit, von einem Scheduler Rechenzeit zugewiesen. Das heißt, daß im Gegensatz zum kooperativen Multitasking das Betriebssystem ständig die Kontrolle behält. Innerhalb eines Threads wird nach wie vor nur eine Instruktion nach der anderen ausgeführt. Es bedeutet also, dass mehrere Programme gleichzeitig laufen können und der Absturz eines Programms die anderen nicht beeinflußt.
Präsentationsprogramm Ein Präsentationsprogramm ist ein Programm, welches darauf spezialisiert ist, Präsentationen zu erstellen und vorzuführen. Es setzt vor allem Tabellen in Diagramme um aber auch Organigramme können erzeugt werden, den Text kann man gestalten und Farbverläufe nutzen oder Grafiken einbinden. Mit einem Präsentationsprogramm wird in der Regel eine Diashow erstellt. Das Programm kann dann Dias ordnen und ändern, Überblendeffekte schalten, Handouts erstellen, Folien drucken etc. aber auch Multimediaelemente einbinden, wie z. B. Animationen, Klangeffekte oder Videoclips. Die bekanntesten Programme hierfür sind Microsoft's Power Point, Lotus Freelance Graphics oder Harvard Graphics aber auch AutoDesk Animator und Asymetrix Compel.
Preroll Als Prerollzeit bezeichnet man die Zeit, die ein Player und ein Recorder benötigen, um sich zu syncronisieren, denn nur dann ist auch ein framegenauer Anschnitt bzw. Insertschnitt möglich. Preroll steht für die Zeitspanne, die ein Videogerät benötigt, um aus der Pausenfunktion hochzulaufen und in Wiedergabe oder Aufnahme zu schalten. Diese Zeit kann der Schnittsteuereinheit mitgeteilt werden. Beim Schnitt versteht man unter Preroll oft auch das Zurückspulen des Bandes an einen definierten Punkt vor dem eigentlichen Schnittpunkt.
Preset(s) Presets stammt aus dem Englischen und heisst nichts weiter, als Voreinstellungen.
Preview Preview heisst auf deutsch Vorschau.
PRG710 Der Computer PRG710 vereinte, wie der MC80, sämtliche Hardware einschließlich Monitor in einem Gehäuse. Wie in fast allen Rechnern dieser Zeit war auch der PRG710 mit dem Prozessor U880 bestückt. Das Gerät verfügte über 4 KB RAM (erweiterbar bis auf 64 KB), 8KB ROM sowie 2x 5,25" Floppy-Disks. Als Betriebssysteme kamen SCP 1.5, oder auch UDOS zum Einsatz. Der integrierte Monitor hatte eine Textauflösung von 80 x 24. Über ein Erweiterungsinterface konnten Lochkarten- und Magnetbandgeräte angeschlossen werden. Programmiert
  wurde der PRG710 in BASIC, Pascal und COBOL. Gebaut wurde dieses Gerät vom VEB Numerik Karl-Marx-Stadt.
primär Primär bedeutet an erster Stelle stehend. Also ein primäres Laufwerk ist als "erstes" Laufwerk definiert.
Primäre Partition Unter den Betriebssystemen MS-DOS und Windows könnt Ihr Festplatten unterschiedlich partitionieren. Eine Form ist die primäre Partition. Diese wird von beiden Betriebssystemen sofort als neues Laufwerk erkannt. Außerdem kann das Betriebssystem nur von einer primären Partition auf der ersten Festplatte gestartet werden.
Primärschlüssel Der Primärschlüssel einer Datenbank wie z.B. Access dient dazu, die enthaltenen Datensätze eindeutig zu identifizieren.
Proc Dateisystem Das Proc Dateisystem enthält im Gegensatz zu einem auf Datenträger verfügbaren keine statischen Daten, sondern erzeugt diese dynamisch aus Informationen des Kernels selbst. Benutzt wird es im Wesentlichen um Systemprogramme mit aktuellen Kerneldaten zu versorgen oder um Änderungen von Kernelparametern zur Laufzeit zu ermöglichen.
Programmgruppe Windows ordnet die meisten Programme in Gruppen. Beispiel: In der Programmgruppe "Zubehör" sind die wichtigsten Zusatzprogramme zu finden. Jede Programmgruppe besteht aus einem Fenster mit den Symbolen der enthaltenen Programme. Ihr könnt jederzeit eigene Programmgruppen anlegen.
Programm Ein Programm ist ein in einer Programmiersprache als Befehlsfolge formulierter Algorithmus sowie die zugehörigen Datenbereiche zur Ausführung auf einem Computer. Programme regeln die Datenein- und -ausgabe sowie die Ausführung der erforderlichen Arbeitsanweisungen. Zur Lösung komplexer Aufgaben werden Programme meist in mehrere Teilprogramme (Unterprogramme, Blöcke, Prozeduren) gegliedert. Die auf einem Rechner benutzten Programme werden in Systemprogramme und Anwendungsprogramme eingeteilt (Software). Je nach Art der für die Programmierung verwendeten Programmiersprachen unterscheidet man Programme nach der sprachlichen Ebene, auf der sie vorliegen: Die in einer maschinenfernen, meist höheren Sprache verfassten Quellprogramme werden durch ein Übersetzungsprogramm (Assembler, Compiler oder Interpreter) in ein Maschinenprogramm (Maschinensprache) übersetzt. Häufig verwendete Programme beziehungsweise Programmteile werden als Dateien abgelegt und in Programmbibliotheken verwaltet.
Programmiersprache Die Programmiersprache ist eine künstliche, formale Sprache zur Formulierung von Programmen, die von einem Computer ausgeführt werden können. Zur Vermeidung von Mehrdeutigkeiten müssen bei Programmiersprachen Syntax und Semantik (Bedeutung der verwendeten Zeichen und Zeichenfolgen auf dem Rechner, auf dem das Programm ausgeführt werden soll) eindeutig definiert sein. Je nach dem Grad der Maschinennähe, das heißt dem Grad, in dem die Hardware eines Rechnersystems beachtet werden muss, werden Programmiersprachen in Maschinensprachen, niedere oder maschinenorientierte Programmiersprachen (Assemblersprachen) und (von der Hardware unabhängige) höhere oder problemorientierte Programmiersprachen eingeteilt. Höhere Programmiersprachen werden mit Übersetzern (Compiler oder Interpreter) in niedere übertragen, niedere in höhere mit Aufwärtsübersetzern. Auf der Basis des einer Programmiersprache zugrunde liegenden Konzepts werden die höheren Programmiersprachen im Wesentlichen in vier Kategorien eingeteilt:
  1.) Bei imperativen (prozeduralen) Programmiersprachen besteht ein Programm (Programmrumpf) aus einer Abfolge von Operationen, die jeweils Daten bearbeiten. Wesentlich ist das Variablenkonzept, nach dem Eingabewerte in Variablen (Speicherzellen) abgelegt und dann weiterverarbeitet werden, z.B. ALGOL, BASIC, C, COBOL, FORTRAN, MODULA-2, PASCAL.
  2.) Deklarative Programmiersprachen gehen davon aus, dass vorrangig nicht die Problemlösung, sondern das Problem beschrieben wird, das zu lösen ist. Für die Problembeschreibung gibt es verschiedene Ansätze. Bei funktionalen (applikativen) Programmiersprachen wird ein Programm als Funktion einer Menge von Eingabewerten (Parameter) in einer Menge von Ausgabewerten betrachtet, z.B. LISP, LOGO. Bei prädikativen (logischen) Programmiersprachen dient ein Programm zur Beweisführung in einem System von Tatsachen und Schlussfolgerungen, z.B. PROLOG.
  3.) Verteilte und parallele Programmiersprachen werden bei der Programmierung von Aufgaben für verteilte Rechner (z.B. vernetzte Workstations) und Parallelrechner eingesetzt; in der Regel ergeben sich hierbei spezielle Probleme hinsichtlich der Kommunikation und Synchronisation, wofür in den Sprachen besondere Sprachkonstrukte vorhanden sind. Einerseits wurden eigene Programmiersprachen wie OCCAM, PARALLAXIS u.a. entwickelt, andererseits wurden konventionelle Programmiersprachen um entsprechende Konstrukte erweitert, z.B. FORTRAN, PASCAL.
  4.) In objektorientierten Programmiersprachen werden alle zur Problemlösung erforderlichen Informationen (Daten und Regeln) als Objekte aufgefasst (Objektorientierung), die durch Senden von Nachrichten Informationen miteinander austauschen können. Neben den rein objektorientierten Programmiersprachen, wie Smalltalk, Eifel, Java, gibt es objektorientierte Erweiterungen von Sprachen, wie C++, Object Pascal und Oberon (Erweiterung von MODULA-2).
Programmierung Ist das Erstellen eines Programms oder Programmteils unter Verwendung einer Programmiersprache. Zur Programmierung gehören: Erstellung von detaillierten Programmablaufplänen, Codierung, Programmtest und Programmdokumentation; im weiteren Sinn umfasst die Programmierung auch die vorgelagerten Aktivitäten der System- beziehungsweise Problemanalyse und des Grobentwurfs von Systemen.
Programm Manager Der Programm Manager ist die Startoberfläche von Windows 3.11 . Alle Programme oder Dokumente sind hier als Symbol zu sehen und können per Doppelklick oder Tastatur-Befehl gestartet werden. Zusammengehörende Programme sind in eigenen Fenstern, den Programmgruppen, zusammenge- fasst. In den anderen Windows-Versionen ist der Programm-Manager noch zu finden, und zwar als Datei PROGMAN.EXE im Windows-Verzeichnis.
Progressive JPEG Wie das Interlaced-GIF-Format werden Progressive JPEGs in aufeinanderfolgenden Schritten aufgebaut, wodurch sich die Qualität des Bildes während des Ladevorgangs fortlaufend erhöht.
PROLOG PROLOG ist eine logische Programmiersprache. Grundelemente sind Fakten (Prädikate), die das Grundwissen bilden, und Regeln. Ziel eines PROLOG-Programms ist es, auf der Basis des vorhandenen Grundwissens und der Regeln eine vom Benutzer aufgestellte Behauptung zu überprüfen. PROLOG wird besonders in Bereichen der künstlichen Intelligenz und der Expertensysteme (wissensbasierte Systeme) eingesetzt.
Prompt Der Prompt bzw. die Eingabeaufforderung ist die Kennzeichnung einer textorintierten Shell für die Stelle, an der Befehle für das Betriebssystem eingegeben werden können. Unter DOS ist dies immer das dicke, blinkende, senkrechte Rechteck gewesen.
Proportionalschrift Bei älteren Schreibmaschinen braucht jeder Buchstabe, ob "i" oder "m", den gleichen Platz. Bei moderneren Druckschriften entspricht der Platzbedarf seiner jeweiligen Breite. Solche Schriften heißen deshalb Proportionalschriften. Sie sparen viel Platz und sehen meist auch ausgewogener aus.
Protected Memory Wenn ein Computer aufgrund seines Betriebssystems zur Mehrprogrammverarbeitung fähig ist, müssen Vorkehrungen getroffen werden, um zu verhindern, daß Programme im Arbeitsspeicher auf Speicherbereiche anderer Programme zugreifen. Dazu wird der Speicher in Bereiche fester und variabler Länge unterteilt und diese Bereiche den Programmen mit unterschiedlicher Zugriffsberechtigung zugeteilt.
Protocoll siehe Protokoll
Protect CD Dieser Kopierschutz der Firma VOB arbeitet mit einem auf der CD-ROM versteckten "Schlüssel". Nur wenn dieser intakt ist, startet das Programm.
Protokoll Vereinbarungen und Standards zur Datenübertragung, z.B. PPP, TCP/IP. ISDN: Das ISDN-Protokoll regelt, wie ISDN-Geräte mit der Vermittlung Verbindung aufnehmen und Informationen übertragen. Zum Beispiel, welche Rufnummer gewählt wurde. In Deutschland gibt es z.Z. noch zwei ISDN-Protokolle: Das ältere heißt 1TR6 und das neuere, für ganz Europa einheitliche DSS1.
Provider Dienst, der Zugang zum Internet ermöglicht. Im Gegensatz zu Online-Diensten bieten Internet-Access-Provider keine eigenen Inhalte an
Proxy Server eines Providers, auf dem häufig abgerufene Seiten aus dem WWW zwischengespeichert werden, um sie nicht jedes mal zeitaufwendig aus dem Internet laden zu müssen.
Proxy Server Proxy Server sin Computer, welche die Daten aus dem Internet zwischenspeichern, hierdurch wird das jeweilige Laden der Daten erheblich beschleunigt, weil hierbei die Daten des jeweiligen Internetrechners nicht jedesmal beim Hauptrechner geladen werden müssen.
Prozedur Die Programmzeilen in einem Quelltext-Fenster, die von den Wörtern begin und end begrenzt werden, heißen Prozedur. Eine Prozedur stellt eine Handlungsanweisung für den Computer dar. Programme enthalten meist sehr viele Prozeduren, um die verschiedenen Kommandos des Anwenders ausführen zu können.
Prozess Ein Prozess ist sozusagen die "lebende" Variante eines Programms oder einer ausführbaren Datei. Oft wird dieser Begriff synonym mit Task verwendet.
Prozessor Der Prozessor ist das eigentliche Kernstück eines jeden Computers. Er vereint Rechen- und steuerwerk, sowie die Steuereinheit auf einem Chip und führt sämtliche Berechnungen eines Computers aus. Die Steuereinheit steuert dabei den Datenaustausch zwischen CISC - Prozessoren und RISC - Prozessoren. Beide Prozessormodelle unterscheiden sich vor allem durch ihren Befehlssatz. Die Geschwindigkeit eines Computers hängt unter anderem von der Prozessorleistung ab.
  Die wichtigsten Hersteller sind: AMD, Intel und Cyrix.
Prozessorarchitektur Der Begriff Prozessorarchitektur bezeichnet den Anweisungssatz, die Register und die speicherresidenten Datenstrukturen, die Programmierern zur Verfügung stehen und die von einer Prozessorgeneration zur nächsten beibehalten und erweitert werden.
Prozessor-Lüfter Der Prozessor-Lüfter ist ein kleiner Ventilator. Er sitzt im Rechnergehäuse direkt auf dem Prozessor und kühlt ihn, indem er ständig frische Luft auf das "Gehirn" des Computers bläst. Fällt er aus, kann sich der Prozessor überhitzen und durchbrennen. Vernünftig gebaute Computer messen automatisch laufend die Temperatur des Prozessors und schalten im Notfall das System sofort ab falls z.B. der Lüfter ausfallen sollte.
Prüfsumme Alle Zahlen eines Datenpakets werden vom Sender zusammengezählt. Diese Prüfsumme wird zusammen mit den Daten übertragen. So kann der Empfänger nachrechnen. Stimmt der Wert, war die Übertragung fehlerfrei.
PS/2 Der PS/2-Stecker dient nur dem Anschluss von Computermäusen und Tastaturen. Er ist rund und besitzt im Inneren sechs Kontaktstifte und einen rechteckigen Kunststoffbolzen, der der Führung dient. Zusätzlich verhindert dieser Bolzen, dass der Stecker falsch gedreht eingesteckt werden kann.
PS/2 - SIMM Diesen Speicher erkennt man an der Kerbe in der Mitte der Steckleiste. PS/2 Single Inline Memory Modules werden in älteren Computern einzeln eingebaut, bei Pentium-Prozessoren dann auch schon paarweise. Die Bausteine müssen dann aber auch die gleiche Speichergrösse aufweisen, also z. B. zweimal 64 MB Speicher.
PSD Endung für Dateien des Programms Photoshop der Firma Adobe. Es speichert Bildinformationen verlustfrei und in komprimierter Form.
Pseudonym Pseudonyme sind Benutzernamen, die nichts mit dem richtigen Namen des Benutzers zu tun haben.
Public Domain Eine Public Domain ist eine Domain die der Öffentlichkeit gewidmet bzw. zugänglich gemacht ist.
Puma Puma ist ein bidirektionales Übertragungsprotokoll. Es arbeitet im Gegensatz zu den üblichen Protokollen wie Kermit, X-Modem, Z-Modem in beide Richtungen gleichzeitig. Im Gegensatz zum Bimodem nicht nur auf IBM-kompatiblen PC's verfügbar, allerdings ohne Chat.
Punkt Die Größe von Schriften wird in Textprogrammen nicht in Zentimetern oder Millimetern angegeben, sondern in "Punkt". 1 Punkt entspricht etwa 0,376 Millimetern. Gemäß DIN 5008 solltet Ihr als Schriftgröße in einem Brief mindestens 10 Punkt wählen, damit die Schrift gut lesbar ist. Diese Schrift ist z.B. 10 Punkt groß.
Push-Dienst Service, der dem Benutzer speziell auf ihn zugeschnittene Informationen wie Börsenticker oder Fußballnachrichten automatisch auf den Rechner schiebt
Push Technik Push Technik ist der Sammelbegriff für Browsererweiterungen, mit denen den Benutzer Informationen erreichen, welche er gar nicht aktiv abgerufen hat, zum Beispiel Favicons in der Bookmarkliste des Browsers oder gar abonnierbare Informationskanäle mit CDF.
PVA Viele DVB Karten können Videos auf der Festplatte speichern. Und die Dateiendung dieser Daten lautet entweder .pva oder pav.