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L1 - Cache Der L1 Cache wird auch als First Level Cache bezeichnet und ist der Cache im Prozessor (als SRAM), der Daten für den langsameren Arbeitsspeicher zwischenspeichert. Er arbeitet mit dem Takt des Prozessors und kann während eines einzigen Zyklus ausgelesen werden. Der First-Level-Cache wurde mit dem 486er Prozessor eingeführt und war zunächst meist 8 KB groß. Beim Pentium beträgt die Größe 16 KB, bei MMX- und Pentium II-Prozessoren 32 KB. Dabei handelt es sich im Prinzip um mehrere First-Level-Caches von je 8 oder 16 KB für unterschiedliche Aufgaben>
L2 - Cache Der L2 Cache wird auch als Second Level Cache bezeichnet und ist der Hardwarecache des Prozessors zum Zwischenspeichern von Daten für den langsameren Arbeitsspeicher. Der Second-Level-Cache ergänzt den First-Level-Cache. Im Unterschied zu diesem befindet er sich in der Regel außerhalb des Prozessors (als SRAM) auf der Hauptplatine. Seine Größe beträgt meist 128-512 KB, kann aber auch 1-4 MB erreichen. Der Second-Level-Cache wird vor allem benötigt, wenn der Arbeitsspeicher aus den relativ langsamen DRAM-Bausteinen besteht und der Prozessor Waitstates einlegen muss. Ältere Versionen des Second-Level-Cache arbeiten asynchron (Ansteuerung bei Bedarf) und damit relativ langsam. Immer weiter verbreitet sind heute die schnelleren synchronen Varianten, insbesondere der Pipelined-Burst-Cache. Neueste Versionen des Second-Level-Cache werden oft in den Chip des Prozessors integriert, dort können sie mit hohen Taktfrequenzen betrieben werden. Außerdem kann dann auf dem Mainboard ein weiterer Cache benutzt werden, der Third-Level-(oder L3-)Cache.
L2F Das Layer 2 Forwarding ist ein Protokoll, mit dem Cisco-Router Anmeldeinformationen vom Einwählpunkt an einen anderen Rechner oder ISP weiterreichen.
L2TP Das Layer 2 Tunneling Protocol, ist eine Erweiterung des PPP, mit dem ein VPN realisiert werden kann. Dieses Protokoll basiert auf PPTP und L2F.
L3 - Cache Der L3 Cache wird auch als Third Level Cache bezeichnet und ist der Zwischenspeicher auf der Hauptplatine, der im Prinzip die Funktion eines Second-Level-Cache hat. Er wird so bezeichnet, wenn in den Prozessor bereits zwei Cache-Speicher integriert sind (First- und>Second-Level-Cache). Einen Third-Level-Cache verwenden z.B. neuere Versionen des K6 von AMD sowie der Alpha Chip und der Power PC, bei denen der Second-Level-Cache im Prozessor integriert ist.
Lab Farbmodell. Dieses Farbmodell umfasst die Farben der beiden Modelle RGB und CMYK. Das Modell ist unabhängig vom Licht, denn es basiert auf so genannten Farbkanälen, die bestimmte Farben in Gruppen sortieren.
LAN Local Area Network: lokales Computernetzwerk, beispielsweise in einem Firmengelände oder Raum.
Länderkennung ( Eine Liste der Länderkennungen findest Du hier! ) Teil einer Adresse im Internet, durch die eine regionale Zuordnung eines Teilnehmers ermöglicht wird, z.B. "de" für Deutschland.
Landscape Landscape ist ein Wort aus dem Englischen und bedeutet Landschaft. Im Computerbereich bezeichnet man damit Ausdrucke im Querformat. Das Gegenteil des Querformates ist selbsverständlich das Hochformat, welches man auch als das Porträtformat bezeichnet.
Laptop Ein Laptop ist ein tragbarer PC, der klein und leicht genug ist, um sich "auf dem Schoß" (engl.: lap) benutzen zu lassen. Immerhin liegt die Größe der Grundfläche meist noch deutlich über der eines DIN A4-Blatts. Ein Laptop verfügt meist über einen LCD-Bildschirm sowie eine verkleinerte Tastatur. Es gibt eingebaute Laufwerke (immer Festplatte, oft Disketten- oder>CD-ROM-Laufwerk) und Schnittstellen wie bei einem Desktop-PC. Häufig werden PC-Cards benutzt. Laptops waren nicht die ersten tragbaren Computer (vergleiche: Portable), aber die ersten, die große Verbreitung fanden. Mittlerweile sind Laptops weitgehend durch die etwas kleineren und leichteren>Notebooks abgelöst worden.
Laser Light Amplification By Stimulator Emission Of Radiation
Laserdrucker Laserdrucker gehören zur Familie der anschlagfreien Drucker(Non-Impact Drucker). Ähnlich wie ein Kopierer verfügt der Laserdrucker über eine Fotoleitertrommel. Die vom Laserstrahl getroffenen Punkte werden entladen und in der Entwicklungseinheit wird ein feiner schwarzer Staub, den man Toner nennt, auf diese Stellen aufgebracht. Über eine weitere Trommel gelangt dieser Toner auf das Papier, wo er erhitzt wird und so auf dem Papier haften bleibt. Laserdrucker werden wegen ihrer hervorragenden Druckqualität heutzutage meist für das Drucken von Text oder schwarz/weiß Grafiken benutzt. Sie arbeiten meist mit einer Auflösung von 600*600dpi. Farbfähige Laserdrucker sind zur Zeit eher selten, da sie noch extrem teuer sind. Das Laserdruckverfahren eignet sich für die Erstellung von Urkunden und Dokumenten(dokumentenecht), da die Farbe unter Wassereinfluß nicht verläuft.
Laserlock Mitten auf der Datenseite der CD-ROM ist ein kleiner, dünner Ring sichtbar, der lauter defekte Datenblöcke (Sektoren) enthält. Im elektronischen Inhaltsverzeichnis der CD-ROM findet sich darüber hinaus ein verstecktes Verzeichnis namens "Laserlock", das die zum Kopierschutz gehörenden Dateien enthält. Die Software startet nur dann ordnungsgemäß, wenn das auf der CD gespeicherte Programm die Dateien und defekten Sektoren an der richtigen Stelle findet.
LaTeX "Latech" ist eine ausgefeilte, aber nicht sehr benutzerfreundliche DTP-Sprache, in der Texte auf>UNIX-Rechnern erstellt werden. >
Laufwerk Festplatten sowie Geräte zum Lesen und Beschreiben von Disketten oder CD-ROMs und ähnlichem bezeichnet man allgemein als Laufwerke.
Laufwerksbuchstaben Jedes Laufwerk (Diskette, Festplatte, CD-ROM) wird durch einen Buchstaben eindeutig gekennzeichnet. Die Anzahl der Laufwerke ist also auf 26 begrenzt. A und B sind für Diskettenlaufwerke reserviert. C steht für die Festplatte, danach folgt das CD-ROM-Laufwerk etc.
Layout Erscheinungsbild einer gestalteten Seite mit Text, Bildern und Grafiken.
LBA Der sogenannte Large Block Adressing Modus wird vom BIOS verwendet, um Festplatten mit einer Größe von über 504MB zu verwalten. Im LBA Modus kann das BIOS Festplatten mit bis zu 7,8GB verwalten.
LCD LCD ist die Abkürzung für Liquid Crystal Display, was übersetzt Flüssigkristalanzeige heißt. LCD Displays zeichnen sich durch eine geringe Strahlung und ein geringes Gewicht aus. Auf Grund des geringen Stromverbrauches(und Gewichtes) werden sie oft in Laptops eingesetzt. Nachteile ergeben sich im Betrachtungswinkel, teilweise langsamerer Bildaufbau als herkömmliche Monitore und manchmal auch in der Leuchtkraft. Außerdem ist die Ausschußrate in der Produktion noch sehr hoch, was die LCD Displays für ihre Größe ziemlich teuer macht. In den letzten Monaten treten LCD Displays immer häufiger in Konkurrenz mit normalen Kathodenstrahlmonitoren. Da die Fertigungstechniken immer feiner werden und die Ausschußrate sinkt, werden LCD Displays immer günstiger.
LCP Das Link Control Protocol ist ein Protokoll, das den Verbindungsaufbau und das Aushandeln der Verbindungsparameter beim PPP übernimmt.
LDAP Lightweight Directory Access Protocol (einfaches Protokoll für den Zugriff auf Verzeichnisse): Standard für die Kommunikation mit Datenbanken im Internet. Ist die Mail-Adresse eines Empfängers unbekannt, greifen Mail-Programme mit diesem Protokoll automatisch auf E-Mail-Adressbücher im Web zu>
LDCM Der LAN Desk Client Manager ist ein Softwarepaket von Intel, mit dem sich die installierte Hardware der PCs in einem Netzwerk einfach überwachen und kontrollieren lässt. Auch für den Einzelplatz PC ist LDCM interessant, weil das Programm detaillierte Hardware auflistet. In Verbindung mit der System-Monitoring-Funktion einiger Mainboards werden auch gleich kritische Betriebswerte gemeldet. Voraussetzung für den Einsatz des LDCM ist, daß der zu überwachende PC über ein DMI-kompatibles BIOS verfügt.
LED Eine LED (Light Emitting Diode) ist eine Halbleiterdiode, die leuchtet wenn eine elektrische Spannung angelegt wird. LED's werden zum Beispiel zum Anzeigen von Betreibszuständen am Computer oder Peripheriegeräten genutzt.
Legal Legal ist ein amerikanisches Papierformat mit den Maßen 21,59cm * 35,56cm(8,5 * 14 Zoll). Es ist dem deutschen DIN A4 ähnlich.
Legion of Doom siehe LOD
Leitungssimulator Mit einem Leitungssimulator lassen sich im Labor Telefonverbindungen mit unterschiedlicher Leitungskapazität simulieren, z.B. knackfreie Ortsverbindungen und verrauschte Fernverbindungen, wie sie z.B. bei Gesprächen mit Übersee auftreten können. Durch die weltweit zunehmende Digitalisierung des Telefonnetzes verlieren diese Qualitätsunterschiede jedoch an Bedeutung.
Leitwort In der DIN 5008 für die Gestaltung von Briefen sind Leitwörter Teil der Bezugszeichenzeile. In der Kurzform sind vier Leitwörter definiert: "Ihre Nachricht" oder "Ihr Zeichen", "Unser Zeichen", "Telefon, Name" und "Datum". Jedes Leitwort steht an einer exakten Position auf der Seite. Es gibt auch eine lange Form. Dann heißt z.B. das erste Leitwort "Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom".
Rasmus Lerdorf Entwickelte 1994 die Scriptsprache PHP.
Lesegeschwindigkeit Ein CD-ROM oder DVD>Laufwerk liest Daten mit einer bestimmten Geschwindigkeit von der Scheibe. Diese Geschwindigkeit wird in Kilobyte pro Sekunde angegeben. Die einfache Lesegeschwindigkeit entspricht 150 Kilobyte pro Sekunde. Ein 48fach- CD-ROM-Laufwerk überträgt also bis zu 7 Megabyte pro Sekunde.
Lesekopf Daten werden auf Festplatten magnetisch gespeichert. Dazu wird ein Schreib-/Lesekopf, der an einem Hebelarm montiert ist (ähnlich wie der Tonabnehmer eines Plattenspielers), über die Spur der Festplatte bewegt.
Lesezeichen 1.) Wie Ihr mit dem Lesezeichen in einem Buch die zuletzt gelesene Seite kennzeichnet, so könnt Ihr auch in jedem Textdokument Markierungen einfügen. Mit Hilfe dieser Lesezeichen findet Ihr die markierten Textstellen besonders schnell wieder.
  2.) In den Lesezeichen könnt Ihr Euch im Netscape Browser Eure Lieblingsinternetseiten abspeichern somit erspart Ihr Euch jedesmal die manuelle Eingabe der Internetadresse, ähnlich wie beim Internet Explorer die Favoriten.
Letter Quality (LQ) Der Letter Quality Modus ist der Druckmodus, der die beste Qualität in Bezug auf die Schreibmaschine liefert.Der Letter Quality Modus erreicht zwar ein sehr gutes Druckergebnis, ist aber im Gegensatz zum Draft Modus langsamer und Verbrauchsintensiver. Sie sollten diesen Modus nur gebrauchen, wenn Sie Dokumente in bester Druckqualität ausdrucken wollen.
Level 1.) Unterteilung in verschiedene Stufen, erreichtes Niveau, Leistungsstände, Ränge oder Spielebenen.
  2.) Die Nutzer einer Mailbox werden vom Betreiber meist in Level (auf deutsch: Stufen) eingeteilt. Jedem Level ist normalerweise eine bestimmte Nutzungszeit pro Tag oder eine maximale Datenmenge (z.B. 10 Megabyte) zugeordnet. Bei manchen Mailboxen erreicht man durch Zahlung eines geringen Betrages oder durch aktive Mitarbeit eine höhere Stufe.
  3.) Bezeichnung für die Einzelnen Abschnitte eines Computer-Spieles.
  4.) Ebene von Zugriffsrechten in einem Netzwerk.
  5.) Ebene der Zwischenspeicherung von Daten (z.B. First Level Cache, Second Level Cache, Third Level Cache).
  6.) Unterteilung bzw. Rangordnung (Hierarchieordnung) von Domains, so ist z.B. die Top Level Domain eine übergeordnete Domain z.B. mit der Endung .de während hingegen die Second Level Domain die Bezeichnung für denjenigen Teil eines Domain-Namens ist, der direkt vor der Top-Level-Domain steht - und dieser damit nach der Domain-Logik untergeordnet ist.
Level-1-Execution-Trace-Cache Der Level-1-Execution-Trace-Cache ist ein Teil der Intel NetBurst Mikroarchitektur des Pentium 4 Prozessors. Zusätzlich zu dem 8 KB großen Daten-Cache ist der Pentium 4 Prozessor mit einem Execution-Trace-Cache ausgestattet, der entschlüsselte Befehle (bis zu 12.000 Micro-Ops) in der Reihenfolge der Programmausführung speichert. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit erhöht, da der Dekoder aus der Ausführungseinheit (Main Execution Loop) entfernt wird. Der Cache-Speicher wird effizienter genutzt, weil verzweigte Anweisungen nicht gespeichert werden. Im Ergebnis wird eine große Zahl von Anweisungen an die Ausführungseinheiten des Prozessors übermittelt, und die für das Kompensieren falscher Sprungvorhersagen erforderliche Zeit verringert sich.
Level-2-Advanced-Transfer-Cache Der Level-2-Advanced-Transfer-Cache bietet einen erheblich breiteren Datendurchsatzkanal zwischen Level-2-Cache und Prozessorkern. Bei einigen mit 0,13-Mikron-Technologie gefertigten Pentium 4 Prozessoren ist ein 512-KB-L2-Advanced-Transfer-Cache verfügbar; bei mit 0,18-Mikron-Technologie hergestellten Pentium 4 Prozessoren kommt ein 256 KB großer L2-Advanced-Transfer-Cache zum Einsatz. Der ATC hat u. a. folgende Merkmale: auf dem Prozessorchip integrierter Level-2-Cache mit Non-Blocking-Architektur, getaktet mit voller Taktfrequenz; 8-Wege-Assoziativität; 512-Bit- oder 256-Bit-Datenbus an den Level-2-Cache. Daten werden bei jedem Taktzyklus an den Cache übergeben und daraus abgerufen>
Lichtleiter Ein Lichtleiterkabel besteht aus Glasfasern und überträgt die Daten durch Lichtimpulse, also optisch.
LILO Der Linux Loader ist ein kleines, sich in den Bootsektor der Festplatte installierendes Programm, welches Linux, aber auch andere Betriebssysteme, starten kann. Also ein Bootmanager.
LIM Der LIM Standard ist die Abkürzung für Lotus - Intel - Microsoft und ist eine von diesen drei Firmen definierte Norm für den EMS-Speicher>
Line Out Line Out ist die Bezeichnung für den analogen Tonausgang, z. B. bei CD - Playern. Das Signal wird dann meist über Cinchkabel oder Klinkenkabel weitergeleitet.
Linienzug In Corel Draw könnt Ihr nicht nur einzelne Linien, sondern ganze Linienzüge zeichnen. Ein solcher Linienzug besteht aus Geraden und Kurven, die über Stützpunkte miteinander verbunden sind. Corel Draw unterscheidet zwischen offenen Linienzügen und geschlossenen, die eine Fläche beschreiben.
Link 1.) Verweis zu einem anderen Web-Dokument auf derselben Website oder auf ein anderes Web-Angebot, also eine Bezeichnung für einen Querverweis von einer WWW-Seite zu einer anderen. In einem Dokument werden Links u.a. durch unterstrichene Worte markiert, sie können aber auch aus einer Grafik bestehen.>
  2.) Eine Verbindung zwischen 2 PC's wird ebenfalls als Link bezeichnet.
Linux Linux ist ein frei verfügbares Multitasking und Multiuser Betriebssystem. Es wurde erfunden von dem damals 21jährigen Linus Torvalds 1991 begonnen und wird seither von einer Vielzahl an Entwicklern aus aller Welt weiterentwickelt. . Linux bietet mittlerweile all die Funktionalität, die man von modernen Betriebssystemen erwartet. Echtes (präemtives) Multitasking, virtuelle Speicherverwaltung, dynamisch nachladbare Bibliotheken mit Versionsnummern und andere moderne Konzepte machen das POSIX orientierte Betriebssystem zur optimalen Lösung für viele Einsatzgebiete. Mittlerweile wird Linux von mehr als zehn Millionen Anwendern weltweit erfolgreich eingesetzt. Die Benutzergruppe reicht von privaten Anwendern über Schulungsfirmen, Universitäten, Forschungszentren bis hin zu kommerziellen Anwendern und Firmen, die in Linux eine echte Alternative zu anderen Betriebssystemen sehen. Linux wurde von Anfang an unter die GPL, die General Public License gestellt. Diese Lizenz garantiert jedem den kostenlosen Zugang zum Quellcode des Linux Betriebssystems. Linux kann frei und kostenlos verteilt, eingesetzt und erweitert werden. Entwickler haben so Einblick in sämtliche Quellcodes und können dadurch sehr einfach neue Funktionen integrieren bzw. Programmierfehler schnell finden und eliminieren. Treiber für neue Adapter (SCSI Controller, Graphikkarten etc.) können dadurch sehr schnell integriert werden. Linus Torvalds hat für Linux 2.0 den Linux Pinguin Tux als offizielles Maskottchen gewählt. Der Schöpfer des knuddeligen Pinguins Larry Ewing hat diesen Sympathiträger mit dem Mal- und Zeichenprogramm GIMP geschaffen und sein Werk der Linux Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt. Unter Linux gibt es keine ernst zu nehmenden Viren. Zudem könnten Viren, wenn Sie nicht als Root aufgerufen werden, keinen großen Schaden am System verursachen. Die einzigen Virenscanner, die es unter Linux gibt, dienen dazu, Mails nach Windowsviren abzusuchen (falls Linux als Router oder Server fungiert).
Lisa Im Januar 1983 brachte die Firma Apple den ersten Computer mit graphischer Benutzeroberfläche heraus.
LISP LISP wurde von J. Mc Carthy Ende der 1950er-Jahre entwickelt und ist eine funktionale Programmiersprache, die v.a. im Bereich der künstlichen Intelligenz eingesetzt wird. Ihr wichtigstes Merkmal ist die Verarbeitung von Symbolen, die aneinander gefügt und zu komplexeren Gebilden (Listen, Zeichenketten) zusammengefasst werden können. Seit 1984 steht mit Common Lisp ein vom American National Standards Institute (ANSI) standardisierter Sprachdialekt zur Verfügung; eine objektorientierte Erweiterung der Sprache ist CLOS (Common Lisp Object System).
Listenfeld Ein Listenfeld wird verwendet, um Euch das Festlegen von bestimmten Optionen in einem Programm besonders einfach zu machen. Wenn Ihr beispielsweise die Schriftart für einen Absatz festlegen wollt, müsst Ihr nicht den Namen der gewünschten eintippen, sondern die Programme bieten Euch in einem Listenfeld bereits eine Auswahl aller zur Verfügung stehenden Schriften an. Ihr müsst nur noch einen Eintrag mittels Mausklick markieren.
Local Bus Der Local Bus ist 32 Bit breit und arbeitet mit dem Takt des Prozessors, er ist also schneller als ältere Bussyteme. Der Local Bus wurde in erster Linie für Grafikkarten entwickelt, wobei es aber anfänglich noch ein Datenbus von 16 Bit war.
Localhost Die Adresse 127.0.0.1 ist auf jedem Rechner fest dem so genannten "Loopbackdevice" zugewiesen. Über diese Adresse kann man eine Verbindung auf den eigenen Rechner aufbauen.
LOD LOD steht für Legion of Doom, dies war Ende der 80er Jahre eine berüchtigte Hackergang, welche in Amerika die Telephongesellschaften unsicher machte.
Log Datei siehe Logfile
Logfile Die Logfile ist eine Datei, in der Vorgänge auf einem Computer gespeichert werden. Protokolle können in Textdateien oder Datenbanken gespeichert sein. Sie enthalten Reaktionen von Programmen oder Aktionen von Benutzern.
Login Anmeldung eines Anwenders in einem Netzwerk: Die Login-Prozedur umfasst den gesamten Vorgang vom Wählen der Telefonnummer des Providers über Passwort-Abfrage bis hin zum Verbindungsaufbau
logische Laufwerke Damit Windows und auch MS-DOS Daten von einer erweiterten DOS>Partition lesen können, muss diese zunächst in logische DOS-Laufwerke unterteilt werden. Diese erkennt das Betriebssystem und teilt ihnen Laufwerksbuchstaben zu.
Login Prozess des Abmeldens in einem Netzwerk beim Beenden einer Sitzung mit einem Computer.
LOGO Programmiersprache v.a. für Unterrichtszwecke (zur Einführung in den Umgang mit Computern), die zum Teil Konzepte von LISP enthält. LOGO ist eine interaktive Sprache (der Benutzer kann schnell eingreifen) mit einem benutzerfreundlichen Grafikprogramm, bei der sich außerdem größere Programme aus einfacheren Bausteinen zusammenfügen lassen (Modularität).
Lokale Variable Variablen sind Platzhalter, denen Ihr in einer Programmiersprache Werte zuweisen könnt. Dabei kann es sich beispielsweise um das Ergebnis einer mathematischen Berechnung oder um Textinhalte handeln. Eine lokale (örtliche) Variable wird nur in einer bestimmten Prozedur benutzt.
Lotus Lotus ist ein 1982 gegründetes US-Softwarehaus, das vor allem durch sein Tabellenkalkulationsprogramm Lotus 1-2-3 eine bedeutsame Marktposition gewann. Weitere wichtige Lotus-Produkte waren beziehungsweise sind: das Software-Paket Symphony (nicht mehr im Angebot), das Textverarbeitungsprogramm Word Pro, das Präsentationsgrafikprogramm Freelance, das Datenbankprogramm Approach und Lotus Notes als eMail Datenbank Software. Lotus wurde 1997 für 3,5 Mrd. Dollar von IBM übernommen.
Low-Volt-Prozessor Als Low-Volt-Prozessoren bezeichnet Intel seine Prozessoren, die Leistungsfähigkeit und erweiterte Akkubetriebsdauer für eine neue Klasse äußerst flacher und leichter Mini-Notebooks ermöglichen.
LPCM LPC ist ein Tonformat, welches dem der CD sehr ähnlich ist. Es benötigt mehr Speicherplatz als Dolby Digital und DTS, kann jedoch von jedem DVD Player auch wiedergegeben werden. Dieses Tonformat gibt es aber nur in mono oder stereo!
LPT LPT steht für Line Printer ("Zeilendrucker") und ist ein direkt adressierbares Ausgabegerät unter DOS und Windows, das die parallele Schnittstelle benutzt. Sind mehrere Schnittstellen vorhanden, wird zwischen LPT1 und LPT2 unterschieden, wenn nicht, wird immer LPT1 benutzt. LPT1 kann unter DOS auch PRN heißen.
LS 120 Diskette Die LS-120-Diskette wurde von den Firmen Compaq, MKE, Imitation und O.R. Technology entwickelt. Sie sieht aus wie eine normale, kleine Computer>Diskette, hat aber die 83-fache Speicherkapazität, nämlich 120 gegenüber 1,44 Megabyte. Nach dem Willen der Hersteller soll die LS-120 die herkömmliche Diskette in Zukunft ersetzen. Um die LS-120-Diskette einzusetzen ist allerdings ein spezielles Laufwerk nötig.
Luminanz Das Videobild zerlegt sich in zwei Signale: Chrominanz und Luminanz (Y). Die Luminanz enthält dabei alle Informationen für die Bildhelligkeit und den Kontrast.
Lux In der Maßeinheit Lux wird angegeben, wie stark ein Objektiv beleuchtet ist. Gute digitale Fotoapparate benötigen weniger als 200 Lux, um ein Photo korrekt zu belichten. Das Licht einer Glühbirne (75 Watt) beleuchtet einen Raum mit etwa 30 Lux.
Lycos Suchmaschine im Internet.
Lynx 1.) Lynx ist ein Übertragungsprotokoll, und Vorläufer von Puma. Browser ohne Grafikanzeige, oft auf älteren Rechnern eingesetzt, die lediglich Text anzeigen können. Name eines Real-Time-UNIX-Derivates.
  2.) Ein Terminal basierter Web Browser für UNIX und MACs.
LZH Erweiterung von Dateien, die mit dem Komprimierungsprogramm LHA erzeugt wurden.
LZW Lempel-Ziv Welch: Von Jacob Ziv und Abraham Lempel 1977 vorgeschlagener Algorithmus zur Datenkompression. 1984 entwickelte Terry Welch eine Variation, die von der Firma Unisys als Patent angemeldet wurde.